Re-Tägg Kreativeule

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Ich weiß nicht, ob es den Spielregeln entspricht oder nicht, aber „meine“ Kreativeule platzt vor Neugier, was u.a. ich auf ihre Fragen antworten würden. Naja, ich bin wohl grad in einer Art „exhibitionistischer Schreiblaune“ und tu ihr den Gefallen 😉

1. Seit wann hast du deinen Blog?

Meine Kreativwerkstatt erblickte im März 2012 das Licht der Internet-Welt. Mein anderer Blog ist grundsätzlich schon älter (5 oder 6 Jahre), ist aber erst vor ein paar Monaten zu WordPress umgezogen.

2. Was reizt dich am meisten beim Bloggen?

Erfahrungsaustausch, Reaktionen von Lesern, einfach das Schreiben … such es Dir aus, es stimmt alles, und doch ist es irgendwie noch mehr. Wenn ich blogge, habe ich das Gefühl, mich mit meinen Lesern zu unterhalten. Ich habe irgendwie das Gefühl, daß sie mir in dem Moment „zuhören“, in dem ich tippe. Klingt ziemlich wirr, ich weiß.

Außerdem leide ich am Helfersyndrom und hoffe ein klein wenig, mit meinen Einträgen anderen Kreativen Ideen zu liefern oder auch, wenn möglich, ein klein wenig zu helfen. Klingt noch wirrer, ich weiß 😉

3. Welche Handarbeitstechnik hast du als Erste gelernt?

Puuuh, wenn ich das man noch so genau wüßte. Ich glaube, es war häkeln. Zumindest erinnere ich mich daran, daß ich zu Beginn meiner Schulkarriere auf dem Schulhof von einer Freundin gelernt habe, mit den Fingern Luftmaschen zu machen. Das war wohl so eine Art Initialzündung und ich war wohl so 6 oder 7 Jahre alt.

Stricken hab ich später gelernt, das weiß ich. Aber wann ich meine Leidenschaft fürs Sticken, insbesondere für den Kreuzstich, entdeckt habe, ist in den Katakomben meines Gedächtnisses verschütt gegangen.

4. Wer oder was hat deine Leidenschaft am Handwerken /Kreativ sein geweckt?

Ich bin wohl erblich vorbelastet 😉 : Meine Mama strickt schon seit ihrer Jugend und hat es von ihrer Mama gelernt. Häkeln kann Mama auch, das ist aber nicht so ihr Favorit. So gesehen sind wir ein gutes Team: Mama strickt Pullis für mich und meine Zwerge, und ich revanchier mich ab und an mit gehäkelten Deckchen und der Streifendecke.

Meine Oma väterlicherseits war gelernte Schneiderin und hatte von daher Ahnung und Gefühl für Handarbeiten jedweder Art. Von ihr habe ich auch viel Kritik geerntet. Damals, als Kind und Teenager, habe ich ihr das übel genommen, inzwischen weiß ich aber, daß es ihre Art war, mir zu zeigen, daß sie stolz auf meine Handarbeiten war und mir einfach noch mehr beibringen wollte. Insofern ist es schade, daß ich sie nicht mehr um Rat fragen kann.

5. Welches ist der Blog, der gerade aktuelle zu deiner Folgeliste dazu gekommen ist?

Grade heute kamen mehrere dazu. Als neuester Neuzugang schmeißt mir WordPress Pünktchen raus.

6. Bist du ein Alles-mal-Probierer oder bleibst du eher immer bei der gleichen Handarbeit?

Bis zum letzten Frühjahr mußte ich alles ausprobieren, was mir unter die Finger kam. Dementsprechend hatte ich massenhaft Material hier liegen, u.a. hunderte Servietten für Serviettentechnik, Anleitungsbücher für Patchwork und Occhi und und und. Dann aber stellte ich fest, daß ich mich gehetzt fühlte und unzufrieden, weil ich soooo viel machen wollte und doch zu nix kam.

Ich habe ausgemistet und beschlossen, mich auf das zu konzentrieren, was ich am besten kann und was mir am wichtigsten ist: Häkeln – Sticken – Stricken. Alles andere ist samt Material rausgeflogen: Die unnötigen Bücher hab ich gegen Wolle eingetauscht, die Serviettenmassen sind (bis auf einen kleinen Restbestand) an eine Bekannte gegangen … und plötzlich hatte ich den Kopf wieder frei und Lust am Handarbeiten.

7. Wenn du dich entscheiden müsstest, würdest du lieber in der Vergangenheit oder Zukunft leben?

Gibt es in der Zukunft Wolle? 😉 Ich weiß nicht, was mir lieber wäre. Die Vergangenheit scheint uns heutzutage beschaulicher, als sie wohl wirklich war. Wenn ich so daran denke, daß ich die Wäsche komplett mit der Hand waschen müßte, schaudert’s mir. Oder wenn meine Mama erzählt, wie meine Oma mit wenig Mitteln 5 Kinder großbekommen hat und ihr Arbeitstag an Waschtagen morgens um 4 Uhr begann, sonst um 5 Uhr und sie nicht vor 10 Uhr abends Feierabend hatte … Nein, dann lieber die Zukunft, auch wenn sie wohl hektischer sein wird als unsere Gegenwart. Aber schließlich haben wir selbst in der Hand, was wir aus der Zukunft machen und wie wir unser Leben dort gestalten.

Grundsätzlich fühle ich mich in unserer Zeit aber pudelwohl und möchte nicht tauschen.

8. Welches Buch hat dich als Kind/Jugendliche am meisten fasziniert bzw. ist dir im Gedächtnis hängen geblieben?

Da gibt es zwei: Einmal „Das Kätzchen, das nach Hause wollte“, weil es das erste Buch war, das ich selber lesen konnte. Und zum anderen „Drakula“ von Bram Stoker, weil es spannend ist und unheimlich und auf eine einzigartige Weise Briefroman und erzählende Prosa verbindet.

9. Kannst du dich an deinen ersten Bibliotheksbesuch erinnern?

Nein, nicht wirklich. Ich weiß noch nicht mal mehr, ob ich da schon zur Schule gegangen bin oder nicht. Meine Eltern sind nämlich auch Leseratten und ich weiß, daß ich mit Mama oft in der Bücherei war. Norderstedt ist in der Beziehung ja auch sehr gut ausgestattet 🙂

10. Welches Museum hast du zuletzt besucht?

Museum im klassischen Sinne? Ich glaub, das war das Völkerkundemuseum in Hamburg, als meine Schwägerin und ihr Freund vor ein paar Jahren mal hier zu Besuch waren. Das ist bestimmt schon … keine Ahnung, wie lange das her ist. 4 Jahre vielleicht?

Museum in Sinne von „leicht verständlich dargestellter Wissenschaft für Otto Normalverbraucher“ erst am 29. Mai diesen Jahres, als wir alle zusammen in Bremerhaven im Klimahaus waren.

11. Welche Sprache würdest du gerne (besser) beherrschen?

Besser: Englisch. Da würde ich mich sehr gern sicherer fühlen, insbesondere bei Konversation.

Überhaupt können: Irisch. Einfach, weil ich den Klang mag und Irland liebe.

Liebes Eulchen,

ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen meinen Antworten eine kleine Freude machen und Dir das eine oder andere Lächeln ins Gesicht zaubern. Allen anderen Lesern natürlich auch 😉

Ich wünsch Euch noch einen schönen, nicht zu heißen Tag.

Eure Smoky

 

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  1. Danke schön. Ja, du hast mir mehrere Lächeln ins Gesicht gezaubert.
    Heiß ist mir trotzdem und ich soll jetzt auch noch kreativ sein. Das Kind sitzt am Nachbarschreibtisch und organisiert den Geburtstag ihrer besseren Hälfte und jetzt kannst du mal in Blaue hinein raten, wer für alle kreativen Punkte wie Karten und Gutscheine der Chef im Ring ist. 🙂

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