Archiv des Autors: Smoky1972

Über Smoky1972

Ehefrau, Mutter, Haushälterin, Köchin, Innenausstatterin, Geliebte und nadelsüchtiger Kaffeejunkie :)

Reise-Maus

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(24. Feb. 2017) Ich hatte ja schon geschrieben, dass der Judo-Trainer meiner Zwerge demnächst auf eine lange Reise geht und ich ihm eine Schildkröte gehäkelt habe. Da er (und Schildi) nicht alleine fahren, sondern zusammen mit der ehemaligen Judo-Trainerin meiner Zwerge, habe ich mir erlaubt, auch ihr eine Reisebegleitung zu häkeln. Darf ich vorstellen? Mausi 🙂 von den Wollobies (gehäkelt mit Schachenmayer Bravo in weiß und Nadelstärke 3,5)

Heute ist Mausi bei ihr eingezogen und sie haben sich beide gefreut. Ich glaube fast, es war Liebe auf den ersten Blick (zumindest bei Mausi) 😉

Nun bleibt mir nur noch, den beiden (oder vieren, wie man’s nimmt) eine gute Reise, viele tolle Erfahrungen und eine gesunde Heimkehr zu wünschen. Bleibt gesund, Kinders 🙂

aktuelles Projekt: Mandala-Madness

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(24. Feb. 2017) Gestern Abend habe ich endlich die letzte Runde von Teil 17 beendet. Damit sieht mein Mandala jetzt so aus:

mandala-madness-teil-17-2017-02-23

Ich habe gestern Abend auch schonmal die Anleitung von Teil 18 durchgelesen und ich muss sagen, ich bin erleichtert: Es kommt noch eine etwas anspruchsvollere Runde (also eine mit viel zählen), danach nur noch recht einfache, die sich (hoffentlich) gut nebenbei weghäkeln lassen. Und danach wird es nochmal anspruchsvoll, wenn das Runde eckig wird, weil es diese Anleitung noch nicht auf deutsch gibt, sondern nur auf englisch. Aber auch das werde ich wuppen 🙂

By the way: Inzwischen ist teilweise ein regelrechter Kampf um die Decke in Gange: Filou, Lilla, Lulu, Schäfchen, Laffy, Löwe … alle wollen sie die Decke für sich haben. Das kann ja noch heiter werden …

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(13. Feb. 2017) In den letzten Tagen habe ich relativ wenig gehäkelt. Das hatte verschiedene Gründe. Ein nicht ganz unwesentlicher davon waren meine Zähne, die zur Zeit Theater machen. Ein anderer, ebenfalls nicht unwesentlicher Grund war meine akute Unlust, gefühlte acht Stunden an einer Runde zu häkeln. Natürlich ist es weniger! Aber trotzdem, jetzt am Ende von Teil 16 hat das Mandala einen Durchmesser von ungefähr 127cm. Ich mag gar nicht ausrechnen, welchen Umfang es hat … Tendenz steigend.

Also, im Moment sieht es so aus:

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(08. Feb. 2017) Es geht grad wieder Schlag auf Schlag: Soeben habe ich Teil 15 beendet:

Jetzt fehlen noch drei Anleitungsteile, bis ich das runde Mandala fertig habe, und eines, um das ganze Ding quadratisch zu machen. Ein Ende ist in Sicht 🙂

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(05. Feb. 2017) Und schon ist Teil 14 fertig. Dabei habe ich die letzten Tage nicht so intensiv gehäkelt wie sonst:

(31. Jan. 2017) Und nochmal ein Update 🙂 Teil 13 ist fertig. Durchmesser ist aktuell 104cm, 860g schwer.

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(31. Jan. 2017) Rund und rund und rund
Immer rund im Kreis herum

Mein Mandala wächst und wächst und wächst, dass es eine wahre Freude ist. Allerdings sind die Runden jetzt schon sterbenslangweilig weil unendlich lang. Und ich bin noch lange nicht am Ende …

Nach wie vor macht es Spaß, neue Muster auszuprobieren. Da ich aber Wollreste verwende, wird es langsam schwierig, die passende Menge für die vorgegebenen 1-2 Runden in einer Farbe zu finden. An der einen oder anderen Stelle musste ich schon kräftig ribbeln, entweder weil das Garn kurz vor Rundenende alle war oder weil ich wiederholt einen Fehler gemacht hatte. Ich schätze, wenn das Schmuckstück (das mir mein großer Zwerg übrigens abspenstig machen möchte) fertig ist, habe ich mindestens ein Dutzend weitere graue Haare … ein Glück, dass ich nicht eitel bin 😉

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(16. Jan. 2017) Es wächst wieder 🙂 Nachdem ich Weihnachtsgeschenke, Frau Nachbarins Schal und sonst noch ein paar Kleinigkeiten beendet habe, habe ich nun Muße, um im Kreis zu häkeln. Und ich muss sagen, es wird 🙂 Letzten Dienstag, also am 10. Januar, habe ich das Mandala wieder rausgekramt und weitergemacht. Zur Zeit geht es recht flott voran, so dass ich gestern bereits Teil 6 beendet habe. Hier die einzelnen Schritte:

In Teil 5 hatte ich einen Fehler gemacht und einen Teil aufribbeln. Blöderweise war ich irgendwie im Ribbelwahn und habe deshalb zwei Runden mehr geribbelt als nötig gewesen wäre. Naja, kann vorkommen. Ist nur ärgerlich, weil es ja Zeit kostet, das Geribbelte wieder neu zu häkeln. Nächstes Mal passe ich besser auf 😉

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(22. Sep. 2016) Nach langer Überlegung habe ich mich umentschieden. Das mit dem Verlaufsgarn fühlte sich irgendwie falsch an, deshalb habe ich meine Wollvorräte durchgeguckt und gaaaaanz viele Reste gefunden: kleine Knäule, die ich irgendwann mal auf e-bay ersteigert habe und nicht mehr weiß, warum, geschenkt bekommenes Garn mit angebrochenen Knäulen usw. usf. Und nachdem das nun endlich feststand, habe ich vor ein paar Tagen angefangen, zu häkeln. Da ich ja noch ein paar andere Sachen in Arbeit habe, habe ich beschlossen, „Mandala Madness“ im Keller am Schreibtisch zu häkeln. Außerdem hat das den Vorteil, dass ich die Anleitungen nicht ausdrucken muss, sondern quasi vom Bildschirm weg arbeiten kann.

Heute habe ich Teil 1 fertig bekommen. Mein Mandala sieht so aus:

mandala-madness-2016-09-22

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(15. Sep. 2016) Helli ist doof!

Wie ich darauf komme? Ganz einfach: Ich war gestern nach längerer Zeit mal wieder in meinem Lieblings-Handarbeitsforum Creawelten und habe da so rumgeschnuppert. Da habe ich gesehen, dass eine gewisse Helli69 zum gemeinsamen Häkeln der Mandala Madness aufgerufen hat. Ich wollte aber nicht. Hab ja noch mehr als genug UfOs auf Halde liegen. Das habe ich in dem Thread auch geschrieben. Doch dann fingen die anderen (die alle nicht mithäkeln wollen!) an mit Argumenten wie „Auf ein UfO mehr oder weniger kommt es doch auch nicht an“ und „Die eignet sich gut zum Stash-Abbau“ und ähnlichem. Und dann habe ich heute auf Pinterest mal geguckt und festgestellt, dass die Decke auch cool aussieht, wenn sie einfarbig oder zweifarbig oder mit langem Farbverlauf usw. usf. gehäkelt wird. Und ich hab da ja noch so den einen oder anderen Bobbel im Keller liegen, der verarbeitet werden möchte. Diese hier:

Der Regenbogen-Bobbel ist mit 1000lfm der kürzeste der abgebildeten. Ich habe zwar noch drei andere, die sind aber alle noch kürzer. Es wird also mindestens einer dieser werden. Wenn ich denn mitmache … 😉

Reise-Schildi

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(22. Feb. 2017) Meine Söhne mach(t)en Judo. Sie haben mehrere Gruppen besucht und zuletzt bummelige drei Jahre oder so den gleichen Trainer gehabt. Das verbindet doch irgendwie. Und weil eben dieser Trainer die Zeit vor seinem Studium im Herbst mit einer viermonatigen Reise „verbummeln“ möchte und in dieser Zeit halt kein Training gibt (die Anreise aus Fernost wäre doch etwas weit), habe ich ihm als Dankeschön und Reisebegleitung eine Schildkröte gehäkelt. Ich hoffe, sie gefällt ihm und paßt gut auf ihn auf 🙂

Filou zumindest meint, der kleine packt das. Er (Filou) wird ihm (Schildi) auch noch ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg geben. Na, das kann ja was werden …

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Garn: Schachenmayer „Bravo“
Nadelstärke 3,5
Anleitung aus „We love Amigurumi Vol. 3 – Reise um die Welt“

aktuelles Projekt: Reste-C2C-Decke

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(21. Feb. 2017) Ich hatte mein Mandala Madness angefangen mit dem Wunsch, meine Wollreste loszuwerden. Tja, nette Idee, aber nicht praktikabel. Da die Runden beim Mandala inzwischen so lang sind, dass ich oftmals keine zweite Runde mit einem angefangenen Knäul beenden kann, produziere ich eher neue Reste anstatt welche zu verbrauchen. Mein Wollrestekorb füllt sich langsam, aber stetig.

Hmmm … und nu?

Nun bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mir auf YouTube ein Lehrvideo angesehen zum Thema C2C häkeln. Ich wollte es eigentlich nicht, weil in den Häkelgruppen, denen ich auf Facebook beigetreten bin, alle Augenblick so eine C2C-Decke gezeigt wird und es mir gegen den Strich geht, das gleiche zu machen wie alle anderen auch. In der Beziehung bin ich etwas eigen. Oder splienig, kann man auch sagen. Doch egal wie, gestern sah ich eben dort, in einer Häkelgruppe auf Facebook, eine Restedecke im C2C-Stil. Und sie gefiel mir ausnehmend gut, so dass die Idee geboren war: Parallel zu meinem aktuellen Sofa-Projekt (z.Zt. Mandala Madness) werde ich meine Reste vernadeln, so wie sie grad anfallen oder wie ich grad Lust dazu habe. Ein Projekt ohne den „erst fertigmanchen, dann was neues“-Vorsatz. Mal sehen, wie’s wird …

Filou ist zumindest schon sehr gespannt und guckt mir interessiert über die Schulter. Wie eigentlich immer 😉

Schal für Frau Nachbarin

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(07. Feb. 2017) Heute habe ich mich endlich dazu aufgerafft, die Fäden zu vernähen und den Schal zu dämpfen. Nachher geb ich ihn meiner Nachbarin 🙂

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(10. Jan. 2017) Der Schal ist fertig! Heute habe ich ihn abgenadelt und sogar dabei zweimal gebangt, ob der Faden reißt oder nicht. Blöd … ABER ich habe es geschafft und freu mich tierisch. Jetzt muss ich nur noch Fäden vernähen und das gute Stück dämpfen. Fotos gibt es dann 🙂

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(30. Dez. 2016) Seit ein paar Monaten gehe ich zweimal pro Woche mit meiner Nachbarin und ihrem Wüffi (Schäferhund) morgens eine Stunde Gassi. Dabei klönen wir über alles mögliche und freuen uns, dass wir mal raus kommen und ein wenig tratschen können. Muss ja auch mal sein.

Vor ein paar Wochen erzählte Frau Nachbarin, während wir hinter ihrem Wüffi herlatschten, dass sie sich mal einen Schal gestrickt hat, der sich so doof einrollt, und sie fragte mich um Rat, was man dagegen machen könnte. Im weiteren Gesprächsverlauf bestätigte sie mir, dass sie den Schal seinerzeit glatt rechts gestrickt hatte. Ich hielt später Rücksprache mit meiner Mama und mit den Damen von Creawelten und bekam ganz doll viele Tipps, von „rundum Maschen aufnehmen und neuen Rand stricken“ über „mit Reliefmaschen umhäkeln“ und „I-Cord stricken und annähen“ bis hin zu „mir schicken, ich ribbel ihn auf und stricke neu“. Hmmm … damit war ich genauso schlau wie vorher und beschloss daher, mir das Objekt mal näher anzusehen. Frau Nachbarin freute sich über meinen Einsatz und händigte mir das Schmuckstück freudig aus:

schal-fuer-frau-nachbarin-original

Hier habe ich nur die Enden aufeinander gelegt. Scheinbar hatte sie seinerzeit die Nadelstärke gewechselt und ein paar Maschen verloren. Naja, kann passieren. Jedenfalls war das für mich der Auslöser, weshalb ich beschlossen habe, das gute Stück komplett neu zu stricken.

Nun ist es so, dass Frau Nachbarin schon vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen das Handarbeiten aufgeben mußte. Damals war ich in der glücklichen Lage, ihre Wollvorräte erben zu dürfen, worüber ich mich ganz doll gefreut habe. Unter anderem war da ein angefangener brauner Wollpullover bei, der aus reiner Schurwolle gestrickt war. Da das Garn für diesen Pulli alle war, habe ich ihn kurzerhand aufgeribbelt und die Wolle erstmal zur Seite gelegt, bis ich das passende Projekt dafür finde. Wie es der Zufall so will, habe ich mit diesem Schal das Projekt für die Wolle gefunden: Es ist nämlich die gleiche 🙂 Damit habe ich mir erstmal das blöde Geribbelt erspart und konnte gleich losstricken.

schal-fuer-frau-nachbarin-material

Seither ist dieser Schal das einzige, was ich handarbeite. Ich gestehe, es geht schleppend voran. Zwar stricke ich mit Nadelstärke 6,0, also so dick wie noch nie, aber das Garn ist leicht widerspenstig und will nicht ganz so wie ich. Oder vielleicht bin ich durch die Sockenwolle auch etwas verwöhnt. Jedenfalls schaffe ich nicht soviel, wie ich dachte und mir wünschte. Daher sah der Schal am 21.12. erst so aus:

schal-fuer-frau-nachbarin-2016-12-21

Viel ist seither nicht dazu gekommen, obwohl ich am Montag auf dem Weg nach Damp ebenso gestrickt habe wie heute bei meinen Eltern. Aber egal, irgendwann werde ich abketten und ihn meiner Nachbarin übereichen können.