Archiv des Autors: Smoky1972

Über Smoky1972

Ehefrau, Mutter, Haushälterin, Köchin, Innenausstatterin, Geliebte und nadelsüchtiger Kaffeejunkie :)

Lulus Decke

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(17. Nov. 2017) Eines muss ich noch nachtragen: Lulu lag mir länger in den Ohren, dass sie un-be-dingt eine Kuscheldecke braucht. Also bin ich vor ein paar Wochen mit ihrem Herrchen in das Wollgeschäft meines Vertrauens gegangen und er hat Wolle ausgesucht. Und nachdem wir uns mustermäßig ausgetauscht haben, habe ich losgelegt. Wenige Tage später konnte Lulu sich zum ersten Mal in ihre neue Kuscheldecke einkuscheln und ist seither kaum noch ohne zu sehen:

Lulus Decke

Laffy und Löwe lieben die Decke auch 😉

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aktuelles Projekt: Prairie Shawl

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(17. Nov. 2017) Oha! Datt Ding wird richtig groß!

Heute habe ich bereits Teil 5 fertig bekommen. Allerdings war da zwischenin eine Reihe, die Nerven gekostet hat wegen einer kleinen Ungenauigkeit. Aber dank der Wollness-Design-Facebook-Gruppe habe ich es gelöst bekommen und die letzten drei Reihen flutschten gradezu. So sieht es nun aus:

Nachdem ich die Anleitung jetzt komplett abgearbeitet habe, wollte auch Filou mit aufs Foto. Anschließend ist er „total geschafft“, wie er sagte, zu meinem großen Zwerg ins Bett gekrabbelt. Warum ist das Vieh eigentlich müde? Er lag doch eh den ganzen Tag im Keller aufm Schaukelstuhl und hat mit Lilla gekuschelt und geschlafen …

In den nächsten Tagen werde ich wohl meine Mathematikkenntnisse bemühen. Wie auf dem Foto gut zu sehen ist, habe ich von dem Bobbel noch ein wenig übrig behalten – was ja zu erwarten war. Ich hatte den Bobbel zwar vorher nicht gewogen, aber ich habe einen weiteren Bobbel in der Größe und so fand ich mithilfe dieses zweiten Bobbels, meiner Küchenwaage und einem einfachen Dreisatz raus, dass ich noch ca. 660m Garn übrig habe. Und ich möchte diesen Rest gerne noch verarbeiten. Ich habe auch schon eine Idee, wie ich es mache 😉

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(13. Nov. 2017) Teil 4 flog mir quasi von der Nadel. Naja, er ist identisch mit Teil 2, von daher war es zu erwarten 😉

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(12. Nov. 2017) Teil 3 ist fertig!

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(08. Nov. 2017) Teil 2 des CAL ging richtig schnell. Ich habe ihn schon fertig 🙂

Der Rand sieht dunkler aus, weil ich inzwischen zwei Knötchen erreicht hatte und sich zu den warmen, leuchtenden Farben ein frisches Grün gesellt hat. Bei der jetzigen Farbkombination kommen Weihnachtsgefühle auf: 2x rot – grün – gelb … Ich bin selber gespannt, wie es weitergeht und wie lange ich brauche, bis das Tuch fertig ist, und wie groß das Schmuckstück nachher sein wird 🙂

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(07. Nov. 2017) Vor einiger Zeit lief auf Facebook mal wieder ein CAL. Seinerzeit habe ich zwar nicht aktiv mitgehäkelt, mir aber die Anleitungen runtergeladen, da diese kurze Zeit nach Beendigung des CAL kostenpflichtig werden sollte (und auch wurde). Gestern habe ich mich nun endlich mal dazu aufgerafft, bei diversen Projekten das letzte Kapitel zu beenden und habe Fäden vernäht – bei einem Möbius, einem Schal, einem Tuch und zwei Deckchen (okay, eines ist noch nicht ganz fertig). Und weil ich so fleißig Fäden vernäht habe, habe ich mich abends mit einem neuen Projekt belohnt: eben jenem Tuch aus dem CAL, das ich aus einem 1800m-Bobbel von Wunschgarne häkeln werde, den ich vor ein paar Monaten bei einem Turbo-Verkauf auf Facebook ergattert hatte.

Die technischen Daten:
Anleitung: „Prairie Shawl“ von Wollness-Designs
Bobbel: Konfetti-Garn mit ganz viel Neon, 4-fädig, 1800m
Nadelstärke 3,5

Das Jahr der Schals: Teil 06 – Dreieckstuch „Theater“

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(17. Nov. 2017) Inzwischen ist das Tuch gewaschen, gespannt, fotografiert und beim Basar-Team abgeliefert. Und hier nun endlich die Fotos des nervigen, langweiligen Tuchs:

Filou ließ es sich natürlich nicht nehmen, zu modeln. Bite entschuldigt das Chaos im Hintergrund. Ich muss dringend unsere Bücherregale durchsortieren – nächstes Jahr 😉

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(17. Jul. 2017) Vor ein paar Tagen, genauer gesagt am 14.07. um 1 Uhr nachts, habe ich die letzte Masche des „Theaters“ abgemascht. Jetzt muss ich nur noch Fäden vernähen, das Schmuckstück waschen und spannen, und schon dürft Ihr es in seiner ganzen Pracht bewundern.

Ich muss ganz ehrlich sagen: Dafür, dass es anfangs so nervig war, wurde es im Laufe der Zeit immer langweiliger. Das Tuch ist glatt rechts gestrickt, und bei nachher bummeligen 500 Maschen pro Reihe ist es einfach nur öde öde öde öde … Ich bin heilfroh, dass ich es endlich von den Nadeln habe und mich wieder kurzweiligeren Projekten zuwenden kann 🙂

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(18. Mai 2017) Dieser Schal bekommt eine andere Form: Statt lang und schmal ist er dreieckig. Und anstatt zu häkeln habe ich gestrickt. Und das kam so:

Nachdem ich den letzten Schal fertig hatte, brauchte ich einfach etwas buntes. Bei der Sichtung meines Stash fand ich Sockenwolle in kräftigen Farben, nämlich blau, rot-violett und neon-gelb. Wow! DAS will ich verarbeiten! Also Häkelnadel geschnappt, Luftmaschen angeschlagen und im Zackenmuster losgelegt. Nach zwei Reihen war aber klar: Das geht gar nicht! Viel zu unruhig!

Ich ribbelte zum ersten Mal.

Nachdem nun klar war, das es mit Häkeln nix wird, habe ich meine Stricknadeln rausgesucht und ein Strickmusterbuch durchforstet nach einem ähnlichen Strickmuster. Was soll ich sagen? Ich wurde fündig! Flugs hatte ich die Maschenanzahl ausgerechnet (52) und angeschlagen. Laut Musterbeschreibung sollte ich erstmal zwei Reihen kraus rechts stricken und erst in der dritten Reihe mit dem Muster beginnen. Gelesen – getan. Am Ende der dritten Reihe habe ich glücklicherweise mal die Maschen gezählt und kam auf 56. Hä? Beim Anschlag verzählt. Okay, nochmal von vorne.

Ich ribbelte zum zweiten Mal.

Diesmal zählte ich den Maschenanschlag von 52 Maschen sicherheitshalber nochmal nach. Und diesmal hatte ich nach der dritten Reihe 54 Maschen. Hä?

Ich ribbelte zum dritten Mal.

Neuer Anschlag. 52 Maschen. Dreimal nachgezählt. Drei Reihen gestrickt – und gestutzt. Ich nehme am Anfang und am Ende jedes Mustersatzes je eine Masche zu, nehme in der Mitte aber nur eine ab. Da stimmt doch was nicht? Bei eingehender Beschäftigung mit dem Musterbuch stolperte ich darüber, das bei der Strickschrift ein Zeichen mehr abgebildet war als bei der ausgeschriebenen Musterbeschreibung, nach der ich mich bislang ausschließlich gerichtet hatte, beschrieben war: Es fehlten der Vermerk von zwei rechts zusammen abgestrickten Maschen. Siehe da, ein Hublipeng! Fehler gefunden!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

Neuer Anschlag, 52 Maschen. Drei Reihen gestrickt, Maschenanzahl stimmt. Nochmal zwei Reihen gestrickt – bäh! Kraus rechts geht bei dem Garn gar nicht!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

In meinem Musterbuch fand ich die Anleitung einer breiten Spitze, die glatt rechts gestrickt wird. Also habe ich wieder gerechnet, angeschlagen, und erstmal fünf Reihen Perlmuster gestrickt, damit sich der Schal nicht einrollt. Danach habe ich glatt rechts weitergemacht. Aber irgendwie sah das auch doof aus.

Ich ribbelte zum fünften Mal.

Inzwischen war es 9 Uhr abends am 14. Mai und ich hatte die Schnauze voll.

Abends im Bett kreisten meine Gedanken weiter um das Garn und welches Muster ich wohl nehmen könnte. Ich hatte ein paar Ideen und entschied mich für eine davon: breite Rippen. Daher schlug ich am 15. Mai morgens wieder meine Maschen an und strickte breite Rippen: Immer im Wechsel 5 Maschen schlicht – 5 Maschen kraus. Jo, das gefiel mir.

Nachdem ich so ca. 4cm gestrickt hatte, hätte ich vor Frust fast in die Tischkante gebissen: Warum bin ich Idiot eigentlich nicht schon eher auf die Idee gekommen, dass sich bei breiten Rippen die äußeren Rippen einrollen, wenn man da nicht auch einen krausen oder Perlrand strickt?

Ich ribbelte zum sechsten Mal.

Nun startete ich mit Plan B: Ein Halstuch sollte es nun werden. Also schlug ich 7 Maschen an, strickte eine Reihe rechts und begann dann mit den Zunahmen und mit dem Verteilen der Maschenmarkierer. Es flutschte auch ganz gut, nur das Muster, das ich stricken wollte, sah doof aus. Ich wollte nämlich ganz schmale Rippen von der Mittelmasche aus zur Kante laufen lassen. Doch durch den ewigen linke Masche-rechte Masche-linke Masche-Wechsel sahen die Maschen mehr wie Leitern aus. Was machte ich also? Richtig:

Ich ribbelte zum siebten Mal.

Jetzt hatte ich die Faxen endgültig dicke: 7 Maschen angeschlagen, eine Reihe rechts, Zunahmen und Maschenmarkierer verteilen und dann ganz schlicht und einfach glatt rechts stricken. Ohne Schnörkel, ohne alles. Und was soll ich sagen? Es lief! Und es sah gut aus! „Endlich ist das Theater vorbei!“ dachte ich.

Bis gestern Abend: In der Judo-Halle strickte ich fröhlich weiter, während mein kleiner Zwerg sich auspowerte. Da ich bereits von früheren Tüchern wußte, dass ich gern mal die eine oder andere Zunahme vergesse, habe ich alle 20 Maschen einen Maschenmarkierer eingefügt als Zählhilfe. Zum Glück! Denn irgendwann stellte ich fest, dass ich tatsächlich am Ende einer Reihe einmal eine Zunahme vergessen habe. Beim Nachforschen sah ich dann auch, dass es bereits vier Reihen zurück lag. Also habe ich erstmal die Stricksachen in mein Körbchen gepackt und mich abends damit beschäftigt, zunächst eine Rettungsleine einzufädeln, dann die Reihen aufzuribbeln (zum achten Mal) und die Maschen wieder auf die Nadel zu pfriemeln. „Echt, das muss ich kein zweites Mal haben“, dachte ich und schwang wieder munter die Nadeln – bis mir kurz vor Ende der Reihe das Seil brach und Maschen von Seil und Nadel rutschten ….

Nein, ich habe nicht geribbelt. Ich habe mit Stopfnadel und Baumwollgarn die Maschen wieder eingesammelt, das Seil getauscht und alle Maschen mühsam wieder auf die Nadeln gepfriemelt. Danach lief es reibungslos – bis jetzt. Allerdings habe ich heute noch nicht gestrickt. Mal gucken …

Ich schätze, jetzt weißt Du auch, warum ich dieses Tuch „Theater“ genannt habe, oder?

Das Jahr der Schals: Teil 08 – Relief-Möbius

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(08. Nov. 2017) Ebenfalls vorgestern Fäden vernäht und heute fotografiert habe ich den ersten Möbius-Schal, den ich jemals gehäkelt habe. Nachdem ich mich vor drei oder vier Wochen mal etwas intensiver mit dem Thema „Möbius“ auseinandergesetzt und das Prinzip verstanden hatte, war es auch ganz einfach und machte richtig Spaß!

Verarbeitet habe ich etwas mehr als 2 Knäule Regia Sockenwolle in einem hübschen Grün mit Nadelstärke 3,0. Der Möbius ist lang genug, um zweimal um den Hals geschlungen zu werden und aufgrund des Reliefstäbchenmusters ist er schön dick und warm.

Filou mag ihn auch 🙂

Das Jahr der Schals: Teil 07 – Noro-Schal

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(08. Nov. 2017) Ich muss mal Rückstände aufarbeiten …

Also, dieser Schal ist schon etwas länger fertig, hat mich am meisten Nerven gekostet und ich habe erst Anfang der Woche die Fäden vernäht. Und es waren reichlich Fäden, die vernäht werden wollten! Der Schal hat deshalb Nerven gekostet, weil das Noro-Garn und ich nicht kompatibel sind: Ich stricke recht fest und das Garn war der Meinung, laufend nachgeben zu müssen. Anders ausgedrückt: Es riß am laufenden Band. Zwar habe ich beim Fäden vernähen nicht mitgezählt, aber es waren definitiv mehr als doppelt soviel wie normal.

Gebraucht habe ich drei Knäule Noro-Garn in wundervollen Blautönen, die ich mit Nadelstärke 4,0 im schlichten rechts-links-Muster verstrickt habe (also immer im Wechsel eine rechts – eine links und in den Rückreihen wie sie erscheinen). Dadurch sieht er von vorn wie von hinten glatt rechts gestrickt aus, rollt sich aber nicht ein.

Filou findet den Schal richtig „knutschelig“, wie er sich auszudrücken pflegt. Allerdings wollte er sich nicht im Garten ablichten lassen – zu kalt und zu nass, meint er. Daher haben wir uns auf unser Sofa geeinigt. Damit war auch mein verwöhntes Schaf einverstanden.