Tuch Halata

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(13. Jan. 2018) Vorgestern Abend habe ich das Tuch beendet, eben grade die Fäden vernäht und aus dem kleinen Garnrest eine Quaste für die Spitze gewickelt. Foto folgt, sowie das Tuch gewaschen und gespannt ist. Wieder einmal gefällt mir das Tuch sehr gut. Und wieder einmal schrumpft meine UfO-Liste ein klein wenig 😉

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(27. Dez. 2017) Bereits seit zwei Wochen oder so häkel ich ab und zu am „Halata“ von Morben Design als Dreieckstuch. Die Anleitung habe ich dem Heft „Bobbel & Lace“ entnommen, das im November diesen Jahres auf den Markt gekommen ist. Anfangs schlich ich ein wenig darum herum, da ich erst noch das „Minai“ von Morben Design fertig haben wollte – doch dann hatte ich Wartezeit zwischen Anleitungsteil 2 und 3 und einen Bobbel, der unbedingt das „Halata“ werden wollte, und so fing ich dann doch an. Das Tuch macht Spaß, sieht gut aus (wie alles von Morben Design) und die Anleitung ist sehr verständlich geschrieben.

Die Eckdaten des Projekts:
Bobbel 955 von wunschgarne.de (Wolke, Klee, Apfelblüte, Wasserfall)
Anleitung: „Halata“ von Morben Design / Jasmin Räsänen
Nadelstärke 4,0

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Nadelkissen

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(12. Jan. 2018) Dieses Jahr ist noch soooo jung und hatte schon ein Highlight für mich parat: Am 6. Januar hatten wir, wie jedes Jahr, Besuch von den Sternsingern. Dieses Jahr hat mein großer Zwerg mitgemacht und bildete mit den drei Kindern einer befreundeten Familie ein Team. Die Mutter der drei Kinder, Claudia, begleitete die Gruppe und da es zeitlich paßte, machte die Gruppe bei uns Mittagspause. Während die Kinder spielten, haben wir Mütter uns unterhalten und kamen selbstverständlich auch auf das Thema „Handarbeiten“. Und da ich wußte, dass Claudia nähen kann, klagte ich ihr mein Leid bezüglich des Nadelkissens – und sie wußte Abhilfe. Noch in unserem Wohnzimmer steckte sie die Rüsche soweit an die Vorderseite, dass ich eine ungefähre Vorstellung bekam, wie das fertige Kissen aussehen würde. Doch dann mußten die Sternsinger ihre letzten Besuche absolvieren und dann wollte der gespendete Naschkram noch verteilt werden … jedenfalls war ein mit Stecknadeln gestecktes Kissen unter diesen Voraussetzungen nicht transportfähig und wartete auf unserem Schuhschrank.

Nachdem die Sternsinger-„Pflichten“ erledigt waren, kam mein großer Zwerg vorbei, gab sein Kostüm und den Beutel mit den Süßigkeiten ab und zog mit dem vorbereiteten Kissen wieder ab zu Claudia und ihren Kindern. Kurze Zeit später kam er wieder, ohne Kissen und mit zwei Kindern zum spielen. Und als diese beiden Kinder abends von ihrem Papa abgeholt wurden, da brachte dieser, zu meiner unaussprechlichen Freude, mein Nadelkissen mit: fertig genäht, mit einer kleinen Öffnung an der Unterseite zum Ausstopfen, und gespickt mit meinen Stecknadeln.

Ich habe gejubelt!

Heute habe ich mich nun endlich hingesetzt und das Kissen beendet, also gestopft und die Naht geschlossen. Und nun liegt es auf meinem Schreibtisch und ich freue mich, wann immer mein Blick darauf fällt 🙂

Ich weiß ja, was lange währt, wird endlich gut. Aber ich hätte es mir nicht träumen lassen, dass es SO gut werden würde ❤

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(irgendwann danach) Maike hat aufgegeben. Sie hat es zwar geschafft, die Falten aus dem Stoff rauszubügeln, aber die Rüsche hat auch sie an ihre Grenzen geführt. Und ihre Mutter auch. Naja, meine alte Rüsche ist auch nicht wirklich der Hit, da muss eine neue her …

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(01. Nov. 2014) Ich habe aufgegeben und alles zusammen meiner Freundin Maike übergeben. Die kann nämlich nähen, im Gegensatz zu mir. Und irgendwann bekomme ich es wieder, wenn sie ihre Tasche und die Kirschenfahne für Frauke fertig hat 🙂

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(15. Feb. 2013) Das Foto ist gemacht!

Nadelkissen

Als ich das Teil aus der Verpackung geholt habe (liegt als Referenz daneben), mußte ich schmunzeln: Das Nadelkissen trägt meine Initialen von vor meiner Hochzeit 😉 Himmel, ist das lange her!

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(15. Feb. 2013) Es ist schon gar nicht mehr wahr, so lange ist es her, daß ich ein Nadelkissen bestickt habe. Ich glaube, damals ging ich noch zur Schule. Leider ist dieses Nadelkissen aber so richtig schön kitschig mit Rüschenborte eingefaßt – und genau diese Borte ist der Grund, warum das Kissen nie fertig geworden ist. Ich kann nämlich keine Rüschen annähen. Und meine Mama konnte mir damals auch nicht wirklich dabei helfen.

Gestern hab ich meinen Nähkorb durchsucht nach dunkelblauem Nähgarn. Das Garn hab ich zwar nicht gefunden, aber dafür dieses unvollendete Nadelkissen. Und weil es mir ziemlich auf den Senkel geht, daß meine Nadeln in einer Dose ihr Dasein fristen und ich irgendwie nie die richtige Nadel zu fassen bekomme (immer, wenn ich nähen muß, sind meine Fingernägel zu kurz), habe ich beschlossen, das Nadelkissen endlich endlich seiner Bestimmung zuzuführen.

Fotos muß ich nachreichen, das Kissen liegt noch im Keller und ich sitze mit Schleppi und Kaffee aufm Sofa 😉

Achja, die Fixpackung für dieses Kissen hab ich seinerzeit bei Junghans Wolle bestellt. Nur mal so am Rande. Aber wie gesagt, das ist schon fast 30 Jahre her.

Kuschelkissen

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(03. Jan. 2018) Frohes neues Jahr!

Letzten Sommer habe ich für meinen großen Zwerg ein Kuschelkissen gestrickt. Es war ein Quadrat, das von der Mitte aus gestrickt wurde. Doch dann fehlte mir die Motivation und die richtige Idee zum Fertigmachen. Ich kaufte Stoff, der zu seinen neuen Vorhängen paßt, schnitt daraus ein Quadrat zu und versäuberte es – doch um das gestrickte mit dem genähten Quadrat zu verbinden, fehlte es an …

Als ich gestern in meiner Kreativwerkstatt aufräumte und längst fällige, lästige Flickarbeiten in Angriff nahm, fiel mir auch das vorbereitete Kissen in die Finger. Ich hatte es total verbuddelt, deshalb fehlt es auch auf meiner UfO-Liste … Doch gestern hatte ich plötzlich alles, was fehlte: Motivation, Biß und Idee und so griff ich zu Nadel und Faden und fing an. Heute wurde es fertig und sein Besitzer ist mehr als glücklich 🙂

Auf dem zweiten Foto siehst Du, wie ich das Quadratt zum Kissen gefaltet habe.

Übrigens habe ich die Bilder absichtlich ohne Filou gemacht. Der hätte das Kissen sonst für sich konfisziert, und das möchte ich meinem Zwerg nicht antun. Aber PSSSST! Nicht Filou verraten! 😉

Die Eckdaten des Projekts:
ohne Anleitung aus der Mitte gestrickt
Sockenwolle von ich-weiß-nicht-wem
Nadelstärke 2,5

2017er FOs – der etwas andere Jahresrückblick

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Wieder ist ein Jahr um und es wird Zeit, auf meine in diesem Jahr fertiggestellten Projekte zu gucken. Ich finde das jedes Jahr wieder spannend und beeindruckend. All dies haben meine Hände erschaffen? Wahnsinn!

Schal für Frau NachbarinReise-SchildiReise-MausMandala MadnessDas Jahr der Schals KorbmusterDas Jahr der Schals Corner to CornerDas Jahr der Schals InternetfundDas Jahr der Schals Brick StitchHandarbeitsbüddel Schmetterlingstuch Das Jahr der Schals V-StichDas Jahr der Schals Noro-SchalDas Jahr der Schals Relief-MöbiusTuch „Mariposa“Tuch „Arke“Das Jahr der Schals Tuch TheaterLulus DeckePrairie ShawlTuch „Lasbelin“HandysockeTuch „Minai“

Reste-C2C-Decke

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(31. Dez. 2017) Nach reichlicher Überlegung habe ich beschlossen, dieses Projekt aufzugeben. Ich bin nicht mehr davon überzeugt.

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(21. Feb. 2017) Ich hatte mein Mandala Madness angefangen mit dem Wunsch, meine Wollreste loszuwerden. Tja, nette Idee, aber nicht praktikabel. Da die Runden beim Mandala inzwischen so lang sind, dass ich oftmals keine zweite Runde mit einem angefangenen Knäul beenden kann, produziere ich eher neue Reste anstatt welche zu verbrauchen. Mein Wollrestekorb füllt sich langsam, aber stetig.

Hmmm … und nu?

Nun bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mir auf YouTube ein Lehrvideo angesehen zum Thema C2C häkeln. Ich wollte es eigentlich nicht, weil in den Häkelgruppen, denen ich auf Facebook beigetreten bin, alle Augenblick so eine C2C-Decke gezeigt wird und es mir gegen den Strich geht, das gleiche zu machen wie alle anderen auch. In der Beziehung bin ich etwas eigen. Oder splienig, kann man auch sagen. Doch egal wie, gestern sah ich eben dort, in einer Häkelgruppe auf Facebook, eine Restedecke im C2C-Stil. Und sie gefiel mir ausnehmend gut, so dass die Idee geboren war: Parallel zu meinem aktuellen Sofa-Projekt (z.Zt. Mandala Madness) werde ich meine Reste vernadeln, so wie sie grad anfallen oder wie ich grad Lust dazu habe. Ein Projekt ohne den „erst fertigmanchen, dann was neues“-Vorsatz. Mal sehen, wie’s wird …

Filou ist zumindest schon sehr gespannt und guckt mir interessiert über die Schulter. Wie eigentlich immer 😉