Tuch „Minai“

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(06. Apr. 2018) Inzwischen hat Flocke das Tuch wieder rausgerückt, so dass ich es waschen und spannen konnte. Aber frag bitte nicht, was das für ein Kampf war! Drei Pott Kaffee haben schließlich den Ausschlag gegeben, dass Flocke vorübergehend auf das Tuch verzichtet hat. Drei Pott Kaffee und das Versprechen, sich das Tuch ab und zu mal leihen zu dürfen. Doch heute hat Filou es sich erstmal geliehen, weil er damit knipsografiert werden wollte:

Der Bobbel war zwar eine Fehlwicklung (laut Hersteller „Fehler im Farbverlauf“), aber mir gefällt es ausnehmend gut – grade mit dem „Farbverlaufsfehler“.

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(31. Dez. 2017) Ich habe es nicht geglaubt, aber es ist doch passiert: Gestern Abend habe ich das „Minai“ beendet und auch gleich die Fäden vernäht. Als ich heute morgen ins Wohnzimmer kam, sah ich, dass es auch gut so war: Das Tuch war bereits requiriert worden und wurde heftig verteidigt. Daher kann ich Dir kein Gesamtfoto des Tuch bieten, nur diesen Schnappschuss:

Ein aussagekräftigeres Bild als dieses gibt es, wenn ich zwei Bären davon überzeugt habe, dass es mein Tuch ist und nicht ihre Kuscheldecke.

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(28. Dez. 2017) Guck mal, so sieht das Tuch zur Zeit aus – und ich habe immer noch Garn übrig.

Da geht noch was 🙂

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(27. Dez. 2017) Im Dezember startete Morben Design / Jasmin Räsänen einen CAL in ihrer Facebook-Gruppe: Wir bekamen die Anleitung für das Tuch „Minai“ in drei Häppchen kostenlos zur Verfügung gestellt. Mir gefiel das Tuch gut, also habe ich mir einen Bobbel ausgesucht, zur Nadel gegriffen und losgelegt.

Bitte entschuldige die schlechte Qualität der Fotos. Ich habe die Bilder bei unzureichender Beleuchtung mit dem Smartphone gemacht. Das konnte ja nix werden …

Der Bobbel ist noch lange nicht zu Ende und ich bin dabei, das Tuch laut Anleitung zu verlängern. Mal gucken, wie groß es im Endeffekt wird.

Die Eckdaten des Projekts:
Garn von wunschgarne.de, ein „Unfall“-Bobbel
Nadelstärke 3,5
Anleitung „Minai“ von Morben Design / Jasmin Räsänen

 

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Tuch Halata

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(06. Apr. 2018) Waschen und spannen kann bei mir schon mal aweng länger dauern, wie Du sicher schon gemerkt hast. Doch heute war es soweit: Drei Tücher waren bereit, zum finalen Foto-Shooting anzutreten. Die Sonne scheint, Filou hatte auch Lust, also hielt mich nix mehr davon ab.

Diese Bilder habe ich vom „Halata“ gemacht:

 

Ist es nicht ein Träumchen? Filou wollte es am liebsten behalten …

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(13. Jan. 2018) Vorgestern Abend habe ich das Tuch beendet, eben grade die Fäden vernäht und aus dem kleinen Garnrest eine Quaste für die Spitze gewickelt. Foto folgt, sowie das Tuch gewaschen und gespannt ist. Wieder einmal gefällt mir das Tuch sehr gut. Und wieder einmal schrumpft meine UfO-Liste ein klein wenig 😉

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(27. Dez. 2017) Bereits seit zwei Wochen oder so häkel ich ab und zu am „Halata“ von Morben Design als Dreieckstuch. Die Anleitung habe ich dem Heft „Bobbel & Lace“ entnommen, das im November diesen Jahres auf den Markt gekommen ist. Anfangs schlich ich ein wenig darum herum, da ich erst noch das „Minai“ von Morben Design fertig haben wollte – doch dann hatte ich Wartezeit zwischen Anleitungsteil 2 und 3 und einen Bobbel, der unbedingt das „Halata“ werden wollte, und so fing ich dann doch an. Das Tuch macht Spaß, sieht gut aus (wie alles von Morben Design) und die Anleitung ist sehr verständlich geschrieben.

Die Eckdaten des Projekts:
Bobbel 955 von wunschgarne.de (Wolke, Klee, Apfelblüte, Wasserfall)
Anleitung: „Halata“ von Morben Design / Jasmin Räsänen
Nadelstärke 4,0

Tuch Lasbelin

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(06. Apr. 2018) Weil das Wetter so schön und Filou in Fotografiertwerdenstimmung, habe ich doch noch ein paar Sonnenfotos vom Lasbelin gemacht. Et voilá:

 

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(28. Dez. 2017) Eines muss ich Dir noch zeigen: Auf Facebook hatte vor einiger Zeit Jasmin Räsänen alias Morben Design für die Mitglieder ihrer Gruppe ein Tuch kostenlos zur Verfügung gestellt. Genau gesagt, sie hat die Anleitung zur Verfügung gestellt. Das Tuch reizte mich, weil es eine für meine Begriffe ungewöhnliche Dreiecksform hat und weil es von Spitze zu Spitze gearbeitet wird, nicht vom Nacken zum Steiß. Inzwischen ist es schon seit ein paar Wochen fertig, aber aufgrund der Weihnachtsvorbereitungen hatte ich bislang weder Zeit noch Muße, es zu fotografieren. Heute endlich habe ich es nachgeholt und hier ist es nun:

Bislang ist es noch nicht gewaschen und gespannt, daher rollen sich die Enden und die Schrägen noch ein wenig ein. Ich hoffe, dass sich das nach dem Spannen gibt. Filou jedenfalls guckt sehr zufrieden 🙂

Die Eckdaten des Projekts:
Garn NEXT Nordica, Farbe 11, 200g (360m/100g)
Nadelstärke 4,0

aktuelles Projekt: „Olorin“

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(14. Mär. 2018) Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin kein Fan von sogenannten „Seelenwärmern“. Als die Dinger aufkamen, sahen sie in meinen Augen unfömig aus mit so ’nem Sack am Hinterteil, und DAS ist bei meiner Figur nun wirklich alles andere als schmeichelhaft. Ich gehöre zu der Kategorie Frauen, die von Haus aus reichlich Masse mitbringen und nicht noch was optisch dazuschummeln müssen. Doch da meine (Long-)Weste nach meiner großen Ribbelaktion nicht transportfähig geworden ist, ohne reichlich Wollkotze zu riskieren, brauchte ich ein Projekt für unterwegs. Noch ein Tuch wollte ich nicht häkeln, davon hab ich zur Zeit genug. Für Wolldecke oder Kissen oder Gardine oder sowas hatte ich auch keinen Nerv, und da ich inzwischen aus Erfahrung weiß, dass die Anleitungen von Jasmin Räsänen sehr gut geschrieben sind und gut lesbare Häkelschriften haben, entschied ich mich nach längerem Hin und Her, einen Seelenwärmer nach ihrer Anleitung zu häkeln: den „Olorin“. Was mir an diesem Seelenwärmer auch noch gut gefällt, ist, dass er zum Zusammennähen anders gelegt wird und dieser „Sack am Hinterteil“ einfach wegfällt. Da hat sich echt jemand was bei gedacht 😉

Die Eckdaten für dieses Projekt:
Olorin“ von Morben Design / Jasmin Räsänen, Kaufanleitung bei crazypatterns.net
Bobbel von wunschgarne.de, 4-fädig, Nr. 281 (Mandelblüte, Apfelblüte, pastellgrau, Crome) mit 1020m
Nadelstärke 3,5

aktuelles Projekt: Weihnachtsdecke

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(12. Feb. 2018) Gestern Abend hatte ich es endlich geschafft und konnte den Faden abschneiden: Die letzte Masche war gehäkelt! Nun darf ich noch die beiden Fäden vernähen und das Deckchen spannen. Dann gibt es auch Fotos 🙂

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(13. Jan. 2018) Nachdem ich vorgestern Abend das „Halata“ soweit fertig bekommen habe, dass ich nur noch Fäden vernähen muss, habe ich kurzentschlossen dieses Deckchen wieder rausgekramt. Wie bereits geschrieben, werde ich es komplett neu anschlagen. Besser gesagt: Ich habe es gestern neu angeschlagen und bin bereits bei Runde 17. Nachdem ich mich wieder an die feinere Nadel (Stärke 1,75) gewöhnt hatte, ging es auch recht fix. Trotzdem wird es noch aweng dauern, bis es fertig ist: Insgesamt sind 60 Runden zu häkeln und in der letzten werden die Zacken gleich mit angehäkelt. Diesbezüglich hatte ich beim ersten Versuch übrigens einen Fehler gemacht: Ich hatte die Anleitung nicht richtig gelesen gehabt und meinte, die Zacken würden einzeln nachträglich angehäkelt werden. In der schriftlichen Beschreibung steht aber drin, dass diese im Zuge der letzten Runde gehäkelt werden – also nix mit Faden abschneiden, neu ansetzen und massenhaft Fäden vernähen. Ja, manchmal ist es von Vorteil, wenn man liest 🙂

Die jetzigen Daten des Projekts:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: eine weiße Kone unbekannter Qualität von der Hamburger Wollfabrik, 4-fädig
Nadelstärke 1,75

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(31. Dez. 2017) Ich habe lange nach dem Garn gesucht und auch in Handarbeitsgeschäften nachgefragt – doch leider ohne Erfolg: Dieses Garn ist nicht mehr erhältlich und ich finde auch beim besten Willen keines, das diesem gleicht. Es gibt immer Unterschiede im Weiß, die (zumindest mir) auffallen würden. Daher bleibt mir nur eines übrig: Dieses Deckchen ad acta zu legen und mit neuem Garn neu anzunadeln. Da ich es unbedingt haben will, bleibt es auf meiner UfO-Liste.

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(29. Sep. 2016) Anfang des Jahres habe ich mir gaaanz fest vorgenommen, mich dieses Jahr primär um zwei Dinge zu kümmern:

  1. für Weihnachten handarbeiten, also häkeln und stricken
  2. meinen Stash abbauen

Ehrlich gesagt, mir ist beides nicht wirklich gelungen. Aber dieses Projekt habe ich Anfang des Jahres angefangen und es wäre auch fertig, wenn … ja, wenn mir nicht auf den letzten Runden das Garn ausgegangen wäre. Blöderweise ist es schon was älter und nicht leicht zu bekommen. Und in meinem Stash ist auch nix, was dazu paßt. Doch hier nun erstmal die Bilder:

 

Ich geh dann mal weiter aufräumen. Mal gucken, was ich sonst noch so finde.

Achja, die Eckdaten für dieses Projekt:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: Madeira Larissa 10
Nadelstärke 1,25

aktuelles Projekt: Kuscheldecke für meinen größten Schatz

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(14. Jan. 2018) Soweit bin ich bis jetzt:

Ich habe jetzt alle grün/gelben Pärchen zusammengefügt und auf einer normalen Wolldecke ausgebreitet. Drei grüne Rauten habe ich noch liegen, weil dafür noch die gelben Partner fehlen. Nach dieser Auslage brauche ich 12 Reihen zu je 10 grünen Rauten, also insgesamt 120. 33 Pärchen habe ich fertig, also fehlen noch 87. Und das komplette Schwarz. Und die halben Rauten für die Randbegradigung. Oh Mann …

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(13. Jan. 2018) Hier hab ich ja lange nichts mehr geschrieben … es hat sich aber auch lange nichts mehr getan, wenn ich ehrlich sein soll.

Irgendwann kurz nach dem letzten Eintrag hatte ich mich in die Eßecke gesetzt und angefangen, die fertigen Rauten zusammenzusetzen. Ich wollte halt mal gucken, wie das so aussieht und so. Und als ich den ersten Stern fertig hatte, kam mein Göttergatte vorbei und meinte: „Also, das eine Grün da, das gefällt mir nicht so. Ich glaube, schwarz würde besser passen.“ Daraufhin packte ich frustriert alles wieder ein und verstaute es.

Da die Decke nicht weiterkommt, wenn ich nichts daran mache, habe ich mit dem Gelb und dem dunklen Grün ein wenig weiter gemacht. Außerdem hatte ich mich mit der Hamburger Wollfabrik in Verbindung gesetzt bezüglich passendem schwarzen Garn. Hier kam der nächste Gau: Das Garn ist komplett aus dem Programm genommen und Restbestände waren grade verkauft worden. Ich bekam aber individuelle Garnproben zugesendet und muß mich nur noch entscheiden, von welcher Zusammenstellung ich wieviel brauche. Das wird aber wohl noch dauern, wie ich mich kenne, denn noch habe ich keinerlei Übersicht, wieviele Rauten ich denn nun effektiv brauche. Und da ich dieses Jahr mein Wolllager reduzieren möchte, möchte ich möglichst passend bestellen. Demnach wird es wohl erst nächstes Jahr was. Zumal noch reichlich grüne und gelbe Rauten fehlen.

Zur Zeit liegen alle fertigen Rauten auf meinem Schreibtisch und werden langsam aber sicher zusammengenäht. Immer eine gelbe und eine grüne Raute gesellen sich paarweise zusammen und gehen eine dauernde Verbindung ein. Da das Zusammennähen sterbenslangweilig ist, dauert es natürlich. Aber ich kann bereits absehen, dass ich noch ’ne ganze Menge Häkelarbeit vor mir habe. Bislang habe ich schätzungsweise ein Viertel der Decke hier liegen – in Einzelteilen.

Also, um es kurz zu machen: Dieses Projekt hat sich im Laufe der Zeit in ein wahres Frust-Mammut-Projekt gewandelt. War ich anfangs noch motiviert und gespannt, bin ich jetzt nur noch unmotiviert und gefrustet. Aber versprochen ist versprochen und so beiße ich mich da durch. Mal sehen, wie es Ende des Jahres aussieht. Zur Zeit so:

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FORTSCHRITTE
02. Okt. 2015 – Nachdem es bei meinem letzten Omatags-Projekt schon so gut geklappt hat, werde ivh es hier auch einführen: regelmäßige Zwischenstände. Heute gibt es den ersten: 4x dunkelgrün – 6x mittelgrün – 3x gelb sind fertig. Ja, es bleibt noch viel zu tun. Aber irgendwann ist auch diese Decke fertig. Hoffe ich 😉

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(12. Aug. 2015) Ich habe Ersatzgarn! Bei der HWF habe ich hellgelbe Knäule gefunden, und mein Göttergatte ist damit einverstanden, dass ich das Garn für die Decke verwende 🙂

Fotos kommen irgendwann später *gähn*

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(11. Aug. 2015) Der Super-GAU! Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich von allen Farben noch Garn nachkaufen muss. Heute kam die Bestätigung: Das hellgrüne Garn, womit ich bereits 60+ Rauten gehäkelt habe, ist nicht mehr lieferbar! *heul*

Ich könnte ins Kissen beißen!

Und nu? Nächsten Lagerverkauf (im September) abwarten und dann gucken, ob ich was anderes, passendes finde? Hmm …

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(30. Jun. 2015) Ja, es war ruhig in letzter Zeit. Aber nur hier aufm Blog. Das Leben selbst war bunt …

Jetzt möchte ich die Ruhe hier aber mal wieder nachhaltig stören und ein wenig schreiben 🙂 Nicht, dass Ihr Euch langweilt 😉

Also, die Decke für meinen Schatz wächst langsam, aber sicher. Von den hellgrünen Rauten habe ich inzwischen 50 fertig.

Zusätzliches Garn habe ich noch nicht. Die Zeit …

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(15. Feb. 2015) In letzter Zeit bin ich relativ fleißig dabei, die Decke wachsen zu lassen. Allerdings muss ich gestehen: Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe nämlich mal aufgezeichnet, wie die fertige Decke in etwa aussehen wird, und dann habe ich gezählt, wieviele Patches ich pro Farbe benötige. Ergebnis: Massenhaft ….

Hier das Schema:
Olis Decke - Schema 1

Demnach benötige ich in

  • dunkelgrün 161 vollständige Rauten, 20 flache Dreiecke (obere und untere Kante) und 18 spitze Dreiecke (Seiten)
  • mittelgrün 180 vollständige Rauten
  • hellgrün 180 vollständige Rauten

Das macht summa summarum 521 vollständige Rauten … ähm …

Ich muss Garn kaufen. Sonst wird das nix.

Alternativ habe ich mir folgendes Schema ausgedacht, was meinem Göga allerdings nicht so gut gefällt:

Olis Decke - Schema 2

Das sind zwar wesentlich weniger Rauten, aber dafür würde der Hintergrund sterbenslangweilig zu häkeln sein. Denn bitte bedenke, lieber Leser: Diese Decke wird komplett aus festen Maschen gehäkelt.

So sieht übrigens eine fertige Raute aus:

Olis Decke - Raute hellgrün

Als Maßstab hab ich einen Zollstock daneben gelegt – und Filou seine Nase. Das Grün kommt aber nicht gut rüber auf dem Bild. Tatsächlich ist es ein schönes Mintgrün, auf dem Schemazeichnungen die hellsten Rauten.

Bis jetzt habe ich 32 Rauten fertig. Mal gucken, wie lange es noch dauert, bis ich dreistellig werde …

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(14. Dez. 2014) Heute habe ich mit der Decke angefangen. Auf UfOs hab ich zur Zeit sowas von überhaupt keine Lust, so dass ich mir eine UfO-Pause verordnet und ein neues Projekt angefangen habe. Natürlich wieder ein Großprojekt, aber so bin ich halt.

Das Design hab ich mir ja schon länger rausgesucht gehabt: Es wird die „Vasarely Blanket“ von Purple Laines Design, gefunden auf Ravelry. Heute habe ich mir die Anleitung ausgedruckt (zum dritten Mal, weil die anderen beiden Anleitungen nicht auffindbar waren), das Garn aus dem Keller geholt und angefangen. Und da meine Jungs heute extrem pflegeleicht waren, habe ich schon 4 Rauten fertig. Bin ich gut oder bin ich gut? 😀

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(19. Nov. 2014) Oha! So lange nix geschrieben? Okay, dann halt heute:

Das passende Design für die Decke habe ich schon vor Monaten gefunden. Nun fehlte nur noch das Garn, doch damit hatte ich keine Eile, da ich ja erstmal UfOs abbauen wollte – und es auch tat. Als ich nun Anfang des Monats in der Hamburger Wollfabrik zum Lagerverkauf war, um mit meiner Freundin Garn für ihre Mützen zu kaufen, stand ich plötzlich vor dem ultimativen Grün: leuchtend, kräftig und einfach atemberaubend. Zwei passende Grüntöne waren auch schnell gefunden und so fuhr ich mit 40 Knäulen Grün nach Hause. Jetzt fehlt nur noch eines: Die Zeit 😉 Denn noch sind die UfOs nicht soweit abgebaut, als dass ich eine neue Decke in Angriff nehmen könnte. Und zu allererst kommen die Mützen meiner Freundin auf die Nadel 🙂

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(02. Jan. 2014) Die Suche gestaltet sich auch als schwieriger als anfangs gedacht: Das Internet ist voll von tollen Decken – die aber irgendwie alle nicht so 100%ig passen. Zumindest bin ich bislang noch von keiner wirklich überzeugt, und ich habe mir schon gefühlte hunderte Decken angeguckt. Ja, ich werde noch was passendes finden, da bin ich mir auch sicher. Und bis dahin sammel ich halt weiter Ideen und Links. Meine Ravelry-Favoriten sind schon voll mit Decken und Granny-Anleitungen, und es werden immer mehr. Wenn ich die alle häkeln wollte, dürfte ich wohl bis zu meinem Lebensende nichts anderes mehr handarbeiten und könnte dann ein ganzes Museum mit Häkeldecken ausstatten.

Fazit: Bei dieser Decke wird es wohl wieder mal andersrum laufen: Ich finde das passende Garn und DANACH das Design. Mal abwarten …

Aber erstmal kommen meine UfOs dran. Sonst ward datt alles nix.

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(24. Dez. 2013) Was schenkt man einem tollen Mann zu Weihnachten, der sich nur technische Sachen wünscht, man selbst sowas aber unpersönlich findet? Richtig! Man schenkt einen Gutschein über etwas selbstgemachtes. In meinem Fall ist es ein Gutschein über eine grüne Kuscheldecke.

Und damit fängt die Herausforderung auch schon an: Mein Mann hält sich aus der Auswahl der möglichen Deckenkandidaten nämlich komplett raus und gibt mir noch nicht mal Tipps, in welche Richtung es gehen könnte. Also steh ich allein auf weiter Flur. Mal gucken, was mir so einfällt …

Nadelkissen

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(12. Jan. 2018) Dieses Jahr ist noch soooo jung und hatte schon ein Highlight für mich parat: Am 6. Januar hatten wir, wie jedes Jahr, Besuch von den Sternsingern. Dieses Jahr hat mein großer Zwerg mitgemacht und bildete mit den drei Kindern einer befreundeten Familie ein Team. Die Mutter der drei Kinder, Claudia, begleitete die Gruppe und da es zeitlich paßte, machte die Gruppe bei uns Mittagspause. Während die Kinder spielten, haben wir Mütter uns unterhalten und kamen selbstverständlich auch auf das Thema „Handarbeiten“. Und da ich wußte, dass Claudia nähen kann, klagte ich ihr mein Leid bezüglich des Nadelkissens – und sie wußte Abhilfe. Noch in unserem Wohnzimmer steckte sie die Rüsche soweit an die Vorderseite, dass ich eine ungefähre Vorstellung bekam, wie das fertige Kissen aussehen würde. Doch dann mußten die Sternsinger ihre letzten Besuche absolvieren und dann wollte der gespendete Naschkram noch verteilt werden … jedenfalls war ein mit Stecknadeln gestecktes Kissen unter diesen Voraussetzungen nicht transportfähig und wartete auf unserem Schuhschrank.

Nachdem die Sternsinger-„Pflichten“ erledigt waren, kam mein großer Zwerg vorbei, gab sein Kostüm und den Beutel mit den Süßigkeiten ab und zog mit dem vorbereiteten Kissen wieder ab zu Claudia und ihren Kindern. Kurze Zeit später kam er wieder, ohne Kissen und mit zwei Kindern zum spielen. Und als diese beiden Kinder abends von ihrem Papa abgeholt wurden, da brachte dieser, zu meiner unaussprechlichen Freude, mein Nadelkissen mit: fertig genäht, mit einer kleinen Öffnung an der Unterseite zum Ausstopfen, und gespickt mit meinen Stecknadeln.

Ich habe gejubelt!

Heute habe ich mich nun endlich hingesetzt und das Kissen beendet, also gestopft und die Naht geschlossen. Und nun liegt es auf meinem Schreibtisch und ich freue mich, wann immer mein Blick darauf fällt 🙂

Ich weiß ja, was lange währt, wird endlich gut. Aber ich hätte es mir nicht träumen lassen, dass es SO gut werden würde ❤

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(irgendwann danach) Maike hat aufgegeben. Sie hat es zwar geschafft, die Falten aus dem Stoff rauszubügeln, aber die Rüsche hat auch sie an ihre Grenzen geführt. Und ihre Mutter auch. Naja, meine alte Rüsche ist auch nicht wirklich der Hit, da muss eine neue her …

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(01. Nov. 2014) Ich habe aufgegeben und alles zusammen meiner Freundin Maike übergeben. Die kann nämlich nähen, im Gegensatz zu mir. Und irgendwann bekomme ich es wieder, wenn sie ihre Tasche und die Kirschenfahne für Frauke fertig hat 🙂

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(15. Feb. 2013) Das Foto ist gemacht!

Nadelkissen

Als ich das Teil aus der Verpackung geholt habe (liegt als Referenz daneben), mußte ich schmunzeln: Das Nadelkissen trägt meine Initialen von vor meiner Hochzeit 😉 Himmel, ist das lange her!

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(15. Feb. 2013) Es ist schon gar nicht mehr wahr, so lange ist es her, daß ich ein Nadelkissen bestickt habe. Ich glaube, damals ging ich noch zur Schule. Leider ist dieses Nadelkissen aber so richtig schön kitschig mit Rüschenborte eingefaßt – und genau diese Borte ist der Grund, warum das Kissen nie fertig geworden ist. Ich kann nämlich keine Rüschen annähen. Und meine Mama konnte mir damals auch nicht wirklich dabei helfen.

Gestern hab ich meinen Nähkorb durchsucht nach dunkelblauem Nähgarn. Das Garn hab ich zwar nicht gefunden, aber dafür dieses unvollendete Nadelkissen. Und weil es mir ziemlich auf den Senkel geht, daß meine Nadeln in einer Dose ihr Dasein fristen und ich irgendwie nie die richtige Nadel zu fassen bekomme (immer, wenn ich nähen muß, sind meine Fingernägel zu kurz), habe ich beschlossen, das Nadelkissen endlich endlich seiner Bestimmung zuzuführen.

Fotos muß ich nachreichen, das Kissen liegt noch im Keller und ich sitze mit Schleppi und Kaffee aufm Sofa 😉

Achja, die Fixpackung für dieses Kissen hab ich seinerzeit bei Junghans Wolle bestellt. Nur mal so am Rande. Aber wie gesagt, das ist schon fast 30 Jahre her.