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aktuelles Projekt: Kuscheldecke für meinen größten Schatz

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(14. Jan. 2018) Soweit bin ich bis jetzt:

Ich habe jetzt alle grün/gelben Pärchen zusammengefügt und auf einer normalen Wolldecke ausgebreitet. Drei grüne Rauten habe ich noch liegen, weil dafür noch die gelben Partner fehlen. Nach dieser Auslage brauche ich 12 Reihen zu je 10 grünen Rauten, also insgesamt 120. 33 Pärchen habe ich fertig, also fehlen noch 87. Und das komplette Schwarz. Und die halben Rauten für die Randbegradigung. Oh Mann …

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(13. Jan. 2018) Hier hab ich ja lange nichts mehr geschrieben … es hat sich aber auch lange nichts mehr getan, wenn ich ehrlich sein soll.

Irgendwann kurz nach dem letzten Eintrag hatte ich mich in die Eßecke gesetzt und angefangen, die fertigen Rauten zusammenzusetzen. Ich wollte halt mal gucken, wie das so aussieht und so. Und als ich den ersten Stern fertig hatte, kam mein Göttergatte vorbei und meinte: „Also, das eine Grün da, das gefällt mir nicht so. Ich glaube, schwarz würde besser passen.“ Daraufhin packte ich frustriert alles wieder ein und verstaute es.

Da die Decke nicht weiterkommt, wenn ich nichts daran mache, habe ich mit dem Gelb und dem dunklen Grün ein wenig weiter gemacht. Außerdem hatte ich mich mit der Hamburger Wollfabrik in Verbindung gesetzt bezüglich passendem schwarzen Garn. Hier kam der nächste Gau: Das Garn ist komplett aus dem Programm genommen und Restbestände waren grade verkauft worden. Ich bekam aber individuelle Garnproben zugesendet und muß mich nur noch entscheiden, von welcher Zusammenstellung ich wieviel brauche. Das wird aber wohl noch dauern, wie ich mich kenne, denn noch habe ich keinerlei Übersicht, wieviele Rauten ich denn nun effektiv brauche. Und da ich dieses Jahr mein Wolllager reduzieren möchte, möchte ich möglichst passend bestellen. Demnach wird es wohl erst nächstes Jahr was. Zumal noch reichlich grüne und gelbe Rauten fehlen.

Zur Zeit liegen alle fertigen Rauten auf meinem Schreibtisch und werden langsam aber sicher zusammengenäht. Immer eine gelbe und eine grüne Raute gesellen sich paarweise zusammen und gehen eine dauernde Verbindung ein. Da das Zusammennähen sterbenslangweilig ist, dauert es natürlich. Aber ich kann bereits absehen, dass ich noch ’ne ganze Menge Häkelarbeit vor mir habe. Bislang habe ich schätzungsweise ein Viertel der Decke hier liegen – in Einzelteilen.

Also, um es kurz zu machen: Dieses Projekt hat sich im Laufe der Zeit in ein wahres Frust-Mammut-Projekt gewandelt. War ich anfangs noch motiviert und gespannt, bin ich jetzt nur noch unmotiviert und gefrustet. Aber versprochen ist versprochen und so beiße ich mich da durch. Mal sehen, wie es Ende des Jahres aussieht. Zur Zeit so:

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FORTSCHRITTE
02. Okt. 2015 – Nachdem es bei meinem letzten Omatags-Projekt schon so gut geklappt hat, werde ivh es hier auch einführen: regelmäßige Zwischenstände. Heute gibt es den ersten: 4x dunkelgrün – 6x mittelgrün – 3x gelb sind fertig. Ja, es bleibt noch viel zu tun. Aber irgendwann ist auch diese Decke fertig. Hoffe ich 😉

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(12. Aug. 2015) Ich habe Ersatzgarn! Bei der HWF habe ich hellgelbe Knäule gefunden, und mein Göttergatte ist damit einverstanden, dass ich das Garn für die Decke verwende 🙂

Fotos kommen irgendwann später *gähn*

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(11. Aug. 2015) Der Super-GAU! Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich von allen Farben noch Garn nachkaufen muss. Heute kam die Bestätigung: Das hellgrüne Garn, womit ich bereits 60+ Rauten gehäkelt habe, ist nicht mehr lieferbar! *heul*

Ich könnte ins Kissen beißen!

Und nu? Nächsten Lagerverkauf (im September) abwarten und dann gucken, ob ich was anderes, passendes finde? Hmm …

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(30. Jun. 2015) Ja, es war ruhig in letzter Zeit. Aber nur hier aufm Blog. Das Leben selbst war bunt …

Jetzt möchte ich die Ruhe hier aber mal wieder nachhaltig stören und ein wenig schreiben 🙂 Nicht, dass Ihr Euch langweilt 😉

Also, die Decke für meinen Schatz wächst langsam, aber sicher. Von den hellgrünen Rauten habe ich inzwischen 50 fertig.

Zusätzliches Garn habe ich noch nicht. Die Zeit …

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(15. Feb. 2015) In letzter Zeit bin ich relativ fleißig dabei, die Decke wachsen zu lassen. Allerdings muss ich gestehen: Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe nämlich mal aufgezeichnet, wie die fertige Decke in etwa aussehen wird, und dann habe ich gezählt, wieviele Patches ich pro Farbe benötige. Ergebnis: Massenhaft ….

Hier das Schema:
Olis Decke - Schema 1

Demnach benötige ich in

  • dunkelgrün 161 vollständige Rauten, 20 flache Dreiecke (obere und untere Kante) und 18 spitze Dreiecke (Seiten)
  • mittelgrün 180 vollständige Rauten
  • hellgrün 180 vollständige Rauten

Das macht summa summarum 521 vollständige Rauten … ähm …

Ich muss Garn kaufen. Sonst wird das nix.

Alternativ habe ich mir folgendes Schema ausgedacht, was meinem Göga allerdings nicht so gut gefällt:

Olis Decke - Schema 2

Das sind zwar wesentlich weniger Rauten, aber dafür würde der Hintergrund sterbenslangweilig zu häkeln sein. Denn bitte bedenke, lieber Leser: Diese Decke wird komplett aus festen Maschen gehäkelt.

So sieht übrigens eine fertige Raute aus:

Olis Decke - Raute hellgrün

Als Maßstab hab ich einen Zollstock daneben gelegt – und Filou seine Nase. Das Grün kommt aber nicht gut rüber auf dem Bild. Tatsächlich ist es ein schönes Mintgrün, auf dem Schemazeichnungen die hellsten Rauten.

Bis jetzt habe ich 32 Rauten fertig. Mal gucken, wie lange es noch dauert, bis ich dreistellig werde …

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(14. Dez. 2014) Heute habe ich mit der Decke angefangen. Auf UfOs hab ich zur Zeit sowas von überhaupt keine Lust, so dass ich mir eine UfO-Pause verordnet und ein neues Projekt angefangen habe. Natürlich wieder ein Großprojekt, aber so bin ich halt.

Das Design hab ich mir ja schon länger rausgesucht gehabt: Es wird die „Vasarely Blanket“ von Purple Laines Design, gefunden auf Ravelry. Heute habe ich mir die Anleitung ausgedruckt (zum dritten Mal, weil die anderen beiden Anleitungen nicht auffindbar waren), das Garn aus dem Keller geholt und angefangen. Und da meine Jungs heute extrem pflegeleicht waren, habe ich schon 4 Rauten fertig. Bin ich gut oder bin ich gut? 😀

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(19. Nov. 2014) Oha! So lange nix geschrieben? Okay, dann halt heute:

Das passende Design für die Decke habe ich schon vor Monaten gefunden. Nun fehlte nur noch das Garn, doch damit hatte ich keine Eile, da ich ja erstmal UfOs abbauen wollte – und es auch tat. Als ich nun Anfang des Monats in der Hamburger Wollfabrik zum Lagerverkauf war, um mit meiner Freundin Garn für ihre Mützen zu kaufen, stand ich plötzlich vor dem ultimativen Grün: leuchtend, kräftig und einfach atemberaubend. Zwei passende Grüntöne waren auch schnell gefunden und so fuhr ich mit 40 Knäulen Grün nach Hause. Jetzt fehlt nur noch eines: Die Zeit 😉 Denn noch sind die UfOs nicht soweit abgebaut, als dass ich eine neue Decke in Angriff nehmen könnte. Und zu allererst kommen die Mützen meiner Freundin auf die Nadel 🙂

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(02. Jan. 2014) Die Suche gestaltet sich auch als schwieriger als anfangs gedacht: Das Internet ist voll von tollen Decken – die aber irgendwie alle nicht so 100%ig passen. Zumindest bin ich bislang noch von keiner wirklich überzeugt, und ich habe mir schon gefühlte hunderte Decken angeguckt. Ja, ich werde noch was passendes finden, da bin ich mir auch sicher. Und bis dahin sammel ich halt weiter Ideen und Links. Meine Ravelry-Favoriten sind schon voll mit Decken und Granny-Anleitungen, und es werden immer mehr. Wenn ich die alle häkeln wollte, dürfte ich wohl bis zu meinem Lebensende nichts anderes mehr handarbeiten und könnte dann ein ganzes Museum mit Häkeldecken ausstatten.

Fazit: Bei dieser Decke wird es wohl wieder mal andersrum laufen: Ich finde das passende Garn und DANACH das Design. Mal abwarten …

Aber erstmal kommen meine UfOs dran. Sonst ward datt alles nix.

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(24. Dez. 2013) Was schenkt man einem tollen Mann zu Weihnachten, der sich nur technische Sachen wünscht, man selbst sowas aber unpersönlich findet? Richtig! Man schenkt einen Gutschein über etwas selbstgemachtes. In meinem Fall ist es ein Gutschein über eine grüne Kuscheldecke.

Und damit fängt die Herausforderung auch schon an: Mein Mann hält sich aus der Auswahl der möglichen Deckenkandidaten nämlich komplett raus und gibt mir noch nicht mal Tipps, in welche Richtung es gehen könnte. Also steh ich allein auf weiter Flur. Mal gucken, was mir so einfällt …

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Reste-C2C-Decke

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(31. Dez. 2017) Nach reichlicher Überlegung habe ich beschlossen, dieses Projekt aufzugeben. Ich bin nicht mehr davon überzeugt.

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(21. Feb. 2017) Ich hatte mein Mandala Madness angefangen mit dem Wunsch, meine Wollreste loszuwerden. Tja, nette Idee, aber nicht praktikabel. Da die Runden beim Mandala inzwischen so lang sind, dass ich oftmals keine zweite Runde mit einem angefangenen Knäul beenden kann, produziere ich eher neue Reste anstatt welche zu verbrauchen. Mein Wollrestekorb füllt sich langsam, aber stetig.

Hmmm … und nu?

Nun bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mir auf YouTube ein Lehrvideo angesehen zum Thema C2C häkeln. Ich wollte es eigentlich nicht, weil in den Häkelgruppen, denen ich auf Facebook beigetreten bin, alle Augenblick so eine C2C-Decke gezeigt wird und es mir gegen den Strich geht, das gleiche zu machen wie alle anderen auch. In der Beziehung bin ich etwas eigen. Oder splienig, kann man auch sagen. Doch egal wie, gestern sah ich eben dort, in einer Häkelgruppe auf Facebook, eine Restedecke im C2C-Stil. Und sie gefiel mir ausnehmend gut, so dass die Idee geboren war: Parallel zu meinem aktuellen Sofa-Projekt (z.Zt. Mandala Madness) werde ich meine Reste vernadeln, so wie sie grad anfallen oder wie ich grad Lust dazu habe. Ein Projekt ohne den „erst fertigmanchen, dann was neues“-Vorsatz. Mal sehen, wie’s wird …

Filou ist zumindest schon sehr gespannt und guckt mir interessiert über die Schulter. Wie eigentlich immer 😉

Lulus Decke

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(17. Nov. 2017) Eines muss ich noch nachtragen: Lulu lag mir länger in den Ohren, dass sie un-be-dingt eine Kuscheldecke braucht. Also bin ich vor ein paar Wochen mit ihrem Herrchen in das Wollgeschäft meines Vertrauens gegangen und er hat Wolle ausgesucht. Und nachdem wir uns mustermäßig ausgetauscht haben, habe ich losgelegt. Wenige Tage später konnte Lulu sich zum ersten Mal in ihre neue Kuscheldecke einkuscheln und ist seither kaum noch ohne zu sehen:

Lulus Decke

Laffy und Löwe lieben die Decke auch 😉

Projektdaten:
Lanartus „Sofia“ (100% Schurwolle, 160m auf 50g)
Nadelstärke 3,0

Mandala-Madness

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(26. Mär. 2017) FERTIG! ENDICH FERTIG! Ich weiß nicht, wieviele graue Haare mich dieses Ding gekostet hat, aber ich habe es endlich geschafft und die letzte Runde ist gehäkelt und alle Fäden vernäht. Wurde auch Zeit, wenn ich ehrlich sein soll 😉

Das Schmuckstück hat ca. 150cm im Durchmesser. Gewogen habe ich es nicht – aber es wiegt. Und es hält warm! Filou und Flocke sind nach wie vor der Meinung, es sei ihrs … naja, der Glaube ist des Tieres Himmelreich 😉

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(24. Feb. 2017) Gestern Abend habe ich endlich die letzte Runde von Teil 17 beendet. Damit sieht mein Mandala jetzt so aus:

mandala-madness-teil-17-2017-02-23

Ich habe gestern Abend auch schonmal die Anleitung von Teil 18 durchgelesen und ich muss sagen, ich bin erleichtert: Es kommt noch eine etwas anspruchsvollere Runde (also eine mit viel zählen), danach nur noch recht einfache, die sich (hoffentlich) gut nebenbei weghäkeln lassen. Und danach wird es nochmal anspruchsvoll, wenn das Runde eckig wird, weil es diese Anleitung noch nicht auf deutsch gibt, sondern nur auf englisch. Aber auch das werde ich wuppen 🙂

By the way: Inzwischen ist teilweise ein regelrechter Kampf um die Decke in Gange: Filou, Lilla, Lulu, Schäfchen, Laffy, Löwe … alle wollen sie die Decke für sich haben. Das kann ja noch heiter werden …

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(13. Feb. 2017) In den letzten Tagen habe ich relativ wenig gehäkelt. Das hatte verschiedene Gründe. Ein nicht ganz unwesentlicher davon waren meine Zähne, die zur Zeit Theater machen. Ein anderer, ebenfalls nicht unwesentlicher Grund war meine akute Unlust, gefühlte acht Stunden an einer Runde zu häkeln. Natürlich ist es weniger! Aber trotzdem, jetzt am Ende von Teil 16 hat das Mandala einen Durchmesser von ungefähr 127cm. Ich mag gar nicht ausrechnen, welchen Umfang es hat … Tendenz steigend.

Also, im Moment sieht es so aus:

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(08. Feb. 2017) Es geht grad wieder Schlag auf Schlag: Soeben habe ich Teil 15 beendet:

Jetzt fehlen noch drei Anleitungsteile, bis ich das runde Mandala fertig habe, und eines, um das ganze Ding quadratisch zu machen. Ein Ende ist in Sicht 🙂

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(05. Feb. 2017) Und schon ist Teil 14 fertig. Dabei habe ich die letzten Tage nicht so intensiv gehäkelt wie sonst:

(31. Jan. 2017) Und nochmal ein Update 🙂 Teil 13 ist fertig. Durchmesser ist aktuell 104cm, 860g schwer.

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(31. Jan. 2017) Rund und rund und rund
Immer rund im Kreis herum

Mein Mandala wächst und wächst und wächst, dass es eine wahre Freude ist. Allerdings sind die Runden jetzt schon sterbenslangweilig weil unendlich lang. Und ich bin noch lange nicht am Ende …

Nach wie vor macht es Spaß, neue Muster auszuprobieren. Da ich aber Wollreste verwende, wird es langsam schwierig, die passende Menge für die vorgegebenen 1-2 Runden in einer Farbe zu finden. An der einen oder anderen Stelle musste ich schon kräftig ribbeln, entweder weil das Garn kurz vor Rundenende alle war oder weil ich wiederholt einen Fehler gemacht hatte. Ich schätze, wenn das Schmuckstück (das mir mein großer Zwerg übrigens abspenstig machen möchte) fertig ist, habe ich mindestens ein Dutzend weitere graue Haare … ein Glück, dass ich nicht eitel bin 😉

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(16. Jan. 2017) Es wächst wieder 🙂 Nachdem ich Weihnachtsgeschenke, Frau Nachbarins Schal und sonst noch ein paar Kleinigkeiten beendet habe, habe ich nun Muße, um im Kreis zu häkeln. Und ich muss sagen, es wird 🙂 Letzten Dienstag, also am 10. Januar, habe ich das Mandala wieder rausgekramt und weitergemacht. Zur Zeit geht es recht flott voran, so dass ich gestern bereits Teil 6 beendet habe. Hier die einzelnen Schritte:

In Teil 5 hatte ich einen Fehler gemacht und einen Teil aufribbeln. Blöderweise war ich irgendwie im Ribbelwahn und habe deshalb zwei Runden mehr geribbelt als nötig gewesen wäre. Naja, kann vorkommen. Ist nur ärgerlich, weil es ja Zeit kostet, das Geribbelte wieder neu zu häkeln. Nächstes Mal passe ich besser auf 😉

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(22. Sep. 2016) Nach langer Überlegung habe ich mich umentschieden. Das mit dem Verlaufsgarn fühlte sich irgendwie falsch an, deshalb habe ich meine Wollvorräte durchgeguckt und gaaaaanz viele Reste gefunden: kleine Knäule, die ich irgendwann mal auf e-bay ersteigert habe und nicht mehr weiß, warum, geschenkt bekommenes Garn mit angebrochenen Knäulen usw. usf. Und nachdem das nun endlich feststand, habe ich vor ein paar Tagen angefangen, zu häkeln. Da ich ja noch ein paar andere Sachen in Arbeit habe, habe ich beschlossen, „Mandala Madness“ im Keller am Schreibtisch zu häkeln. Außerdem hat das den Vorteil, dass ich die Anleitungen nicht ausdrucken muss, sondern quasi vom Bildschirm weg arbeiten kann.

Heute habe ich Teil 1 fertig bekommen. Mein Mandala sieht so aus:

mandala-madness-2016-09-22

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(15. Sep. 2016) Helli ist doof!

Wie ich darauf komme? Ganz einfach: Ich war gestern nach längerer Zeit mal wieder in meinem Lieblings-Handarbeitsforum Creawelten und habe da so rumgeschnuppert. Da habe ich gesehen, dass eine gewisse Helli69 zum gemeinsamen Häkeln der Mandala Madness aufgerufen hat. Ich wollte aber nicht. Hab ja noch mehr als genug UfOs auf Halde liegen. Das habe ich in dem Thread auch geschrieben. Doch dann fingen die anderen (die alle nicht mithäkeln wollen!) an mit Argumenten wie „Auf ein UfO mehr oder weniger kommt es doch auch nicht an“ und „Die eignet sich gut zum Stash-Abbau“ und ähnlichem. Und dann habe ich heute auf Pinterest mal geguckt und festgestellt, dass die Decke auch cool aussieht, wenn sie einfarbig oder zweifarbig oder mit langem Farbverlauf usw. usf. gehäkelt wird. Und ich hab da ja noch so den einen oder anderen Bobbel im Keller liegen, der verarbeitet werden möchte. Diese hier:

Der Regenbogen-Bobbel ist mit 1000lfm der kürzeste der abgebildeten. Ich habe zwar noch drei andere, die sind aber alle noch kürzer. Es wird also mindestens einer dieser werden. Wenn ich denn mitmache … 😉

Sternendecke

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(24. Dez. 2016) Die Decke ist fertig und gespannt – und die Wellen sind weg. Ätschibätsch, Filou! Ich hatte man doch recht! Filou und Lulu haben sie nach dem Spannen auch kritisch beäugt und (wiederwillig) für gut befunden. Und nun liegt das Schmuckstück unter unserem Tannenbaum und strahlt 🙂

Den Baum haben übrigens meine Zwerge geschmückt. Nur bei den hängenden Ketten habe ich geholfen. Weihnachten kann kommen 🙂

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(29. Sep. 2016) Filou (entsetzter Blick): „Mama, das tut sich wellen!“

ich (beruhigend): „Ich weiß. Das bekomm ich mit spannen aber weg.“

Filou (überzeugter Blick und ebensolches Nicken): „Nein, das tust Du nich! Ich weiß das! Ich tu mich mit Wolle auskennen!“

ich (immer noch ruhig): „Filou, ich weiß, dass Du ein Schaf bist. Aber ich bin mir sicher, ich bekomm die Wellen weg, wenn ich das fertige Teil spanne.“

Filou (immer noch sehr von sich überzeugt guckend): „Nein, tust Du nich! Da binst ich mich ganz sicher. Jawoll. Das wird nicht glatt und kann nich unterm Tannbaum liegen tun, weil das sieht dann doof aus. Das ist die Kuscheldecke für Dein schwarzes Lieblingsschaf.“

ich (Tränen lachend): „…“

20160928_185825

Nein, das ist natürlich nicht Filous neue Decke. Und Flockes auch nicht, nur um das mal klar zu stellen. Das ist und bleibt unsere Tannenbaumdecke. Leider ist mir in der letzten Runde das Garn ausgegangen, aber glücklicherweise ist es noch lieferbar und die Bestellung geht heute noch raus. Fertig wird das Schmuckstück ca. 150cm im Durchmesser haben.

ABER was mich am meisten ärgert: Als nur noch 19 Runden fehlten habe ich festgestellt, dass ich in Runde 4 einen folgenschweren Fehler gemacht habe – und deshalb hat meine Decke elf Zacken statt zwölf. Und deshalb wellt sie sich auch. Ärgerlich. Sehr ärgerlich. Aber fast alles aufribbeln hatte ich auch keine Lust, zumal ich sie ja (hoffentlich) durch Spannen glatt bekomme.

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(14. Sep. 2016) Bei rund 30 Grad im Schatten grenzt es an Wahnsinn, eine Schurwolldecke mit Nadelstärke 4,0 häkeln zu wollen, die groß genug ist, um zumindest die Oberschenkel zu wärmen. Daher hat sie grad Pause bis die Temperaturen wieder erträglicher geworden sind. Im Gegensatz zu meinem Eisbären mag ich es nämlich nicht so warm …

Zur Zeit hat die Decke einen Durchmesser von ca. 90cm und sieht ungefähr so aus:

20160809_104850

Das Foto ist nicht taufrisch. Der weiße Streifen ist vollständig und von dem nächsten grünen ist die erste Runde auch schon fertig. Ich habe aber, ehrlich gesagt, grad keine Lust, das Ding auszubreiten und zu knipsen. Das mach ich nächstes Mal wieder 🙂

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(27. Jul. 2016) Vorgestern habe ich mich an eine Tannenbaumdecke gewagt. Für alle, die nicht wissen, was ich damit meine: eine schöne Decke, die in der Weihnachtszeit unterm Tannenbaum (außerhalb Hamburgs: unterm Weihnachtsbaum) liegen tut. Das Garn dafür hab ich schon seit Anfang des Jahres liegen, vorgestern hab ich es rausgekramt und diese Sternendecke mit Nadelstärke 4,0 angenadelt. Gestern sah das Schmuckstück so aus:

20160727_082446

Fällt Dir was auf? Richtig! Es wellt sich, und zwar nicht zu knapp. Muss ich nicht haben … Also habe ich mich gestern auf die Suche nach einer anderen Anleitung gemacht und bin auch fündig geworden. Es geht also wieder von vorne los …