Schlagwort-Archive: Filethäkeln

Eisenbahngardine

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(17.05.2012) Heute ist Vatertag und ich hab die Fahrt unsers Ausflugs genutzt, mit der neuen Scheibengardine für meinen großen Zwerg anzufangen.

Mein großer Zwerg ist eingefleischter Eisenbahn-Fan. Und was liegt da näher, als ihm eine Gardine mit Eisenbahnmotiven zu häkeln? Richtig: Nichts!

Das Problem war nur immer: Wo bekomme ich ein schönes Eisenbahnmotiv her?

Die Antwort kam, wie so oft, aus meinem Lieblingsforum, in persona Mamafri. Sie hat soooo tolle Motive für Spüli und Topflappen entworfen, da konnte ich einfach nicht anders und sie für die Gardine übernehmen. Hilfreich war dabei auch, daß sie die einzelnen Zugteile so gezeichnet hat, daß die Puffer alle die gleiche Höhe haben. Das machte es mir natürlich seeehr einfach, einen Zug zusammenzustellen.

Also, wenn ich die Gardine fertig habe, wird eine Dampflok einen Personenwaggon, einen Speisewagen, einen weiteren Personenwaggon und mind. einen Zirkuswagen über die Scheibe ziehen. Das ganze „gekrönt“ von einer Sonne und ein paar Wolken. Den Dampf der Dampflok hab ich von einem anderen Spülimotiv von Mamafri entliehen, weil ich selbst nicht so gut Dampf vorzeichnen kann. Aber ich bin mir sicher, Mamafri nimmt mir das nicht wirklich übel 😉

Ich arbeite mit hellgelbem Baumwollgarn aus der Hamburger Wollfabrik (Wunsch des großen Zwergs) und Häkelnadel Nr. 2,0.

(25.06.2012) Ich könnte heulen! Das Garn ist alle! Ich bin beim letzten Waggon und das Garn ist alle! Das ist doch zum Mäuse melken!

Jetzt heißt es also erstmal sparen, um neues Garn kaufen zu können, hoffen, daß ich die Farbe nochmal bekomme, und den großen Zwerg trösten, weil seine Gardine länger auf sich warten läßt als gedacht.

(06.07.2012) Ach Menno! Ich wollte Euch doch noch ’nen Ausschnitt der Gardine zeigen. Hier schnauft die Lok:

(18.07.2012) Heute habe ich neues Garn gekauft und kann endlich an der Gardine weiterarbeiten 😀

(29.07.2012) FERTIG!

Ich habe keine Ahnung, warum Filou unbedingt mit aufs Foto wollte. Aber ich laß dem Schaf seinen Willen. Schließlich ist er ja quasi von Geburt her „vom Fach“, auch wenn die Gardine nicht aus Schafs-, sondern aus Baumwolle gearbeitet ist 😉

(13.08.2012) Da ich mit diesem Foto an einem Wettbewerb bei meinem Lieblingsforum teilgenommen habe, veröffentliche ich es auf meinem Blog erst jetzt, nach Abschluß des Wettbewerbs.

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aktuelles Projekt: Gardinen für das Erdgeschoß

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(05.04.2012) Na, da hab ich mir aber was vorgenommen … Im Erdgeschoß unseres Heims haben wir insgesamt acht Fenster, wobei eines zur Küche gehört und nicht in dieses Projekt aufgenommen wurde. Es bleiben also noch sieben Fenster – für die wir keine Gardine haben. Vorhänge ja, Gardine nein.

’ne ganze Zeit lang hatten wir da Jalosien hängen, die meistens ungefähr zur Hälfte runtergelassen waren – und meiner Meinung nach einfach doof aussahen. Als im letzten Herbst die Fensterrahmen gestrichen wurden, haben wir die Jalosien gar nicht erst wieder angebracht.

Also, ich habe mir letztes Frühjahr vorgenommen, Gardinen zu machen für eben jene sieben Fenster.  Und ich hatte auch schnell einen Plan: Sie sollten zum Teil gehäkelt, zum Teil genäht werden. Stell Dir bitte vor, es beginnt oben an der Gardinenstange mit einem Stoffstreifen, dann folgt ein gehäkelter Einsatz, dann ein breiterer Stoffstreifen und zum Schluß eine gehäkelte Bordüre.

Klingt gut, oder?

Im Laufe des Jahres hab ich jeweils 3 Bordüren und 3 Einsätze fertig bekommen. Dann ging mir das Garn aus und ich hatte meinem Männeputzi versprochen, in dem Jahr kein Garn mehr zu kaufen. Also müssen die Gardinen warten, bis die Haushaltskasse wieder etwas flüssiger geworden ist. Dann geht es weiter.

Muster aus „Celtic Charted Designs“ by Co Spinhoven, 1987 erschienen bei Dover Publications, Inc., New York
Garn: „Patricia“ in weiß, Nadelstärke 2,0

(03.05.2012) Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier schonmal Fotos von den Bordüren. Die Zackenbordüre hat 5 Zacken, die andere jeweils 12 Mustersätze.

Deutsch-österreichische Co-Produktion

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Eines Tages hatte meine beste Freundin, eine passionierte Patchworkerin aus Österreich, eine glorreiche Idee: „Wußtest Du eigentlich, daß man Häkelsachen in Patchworkdecken einbauen kann?“ fragte sie mich ganz unschuldig. Ich wußte es nicht, ließ mir von ihr die Daten geben (Anzahl und Größe der Patches), kaufte Garn und legte los.

Hier das Ergebnis meiner Bemühungen:

Ich habe von jeder Farbe 15 Patches gehäkelt, also genug für 5 große Decken. Leider weiß ich bisher noch nicht, wie das Endergebnis aussieht, da wir aufgrund des Gewichts und der Besonderheiten der Decke (darf nicht geknickt werden) bislang keine Chance hatten, die Decke von Österreich nach Norddeutschland zu bringen.

Baumwollgarn der Hamburger Wollfabrik
Nadelstärke 2,0
eigene Entwürfe

Kinderzimmergardine „Eisbären“

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Diese Gardine hab ich fürs Kinderzimmer gehäkelt. Das Original ist nur ungefähr halb so breit und eigentlich sollen die Bären Geschenke im Maul tragen, aber das fand ich nicht so schön. So gefällt sie mir besser.

weißes Baumwollgarn „Patricia“
Nadelstärke 2,0
Quelle: „Anna 01/2004“