Schlagwort-Archive: Stricken

Tuch „Mondbeere“

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(26. Apr. 2018) Endlich, endlich, endlich ist die „Mondbeere“ gewaschen, gespannt und fotografiert:

Ich glaube, damit sind meine „Fotoschulden“ beglichen 😉

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(27. Jan. 2018) Jippie! Fertig! Nur noch Fäden vernähen und waschen und spannen, dann knipsografieren und überlegen, was ich damit mache 🙂

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(14. Jan. 2018) Ich hab ein Luxus-Problem: Zur Zeit habe ich 6 UfOs, doch alle sind derart gestaltet, dass ich Ruhe und gutes Licht brauche, um daran zu arbeiten. Das heißt, sie sind für Fernsehbeschäftigung und als Unterwegs-Projekt ungeeignet. Doch was mache ich, wenn die Glotze läuft oder wenn ich irgendwo warten muss?

Zum Glück gibt es die Creawelten. Dort startete zum Jahreswechsel so manches „wir machen es gemeinsam“-Projekt, u.a. „Tücher aus einem Knäul stricken“. Für den Januar wurde die „Mondbeere“ von Ute Seller ausgewählt. Und da ich so maches Single-Knäul Sockenwolle habe, mache ich im Januar einfach mal mit. Ich habe mich für dieses Knäul entschieden:

Mal gucken, wie es aussieht, wenn es fertig ist 🙂

Die Eckdaten dieses Projekts:
Anleitung „Mondbeere“ von Ute Seller
Wolle von Lang Yarns, „Jawoll Magic“ in Farbe 89.0053
Nadelstärke 3,5

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Kuschelkissen

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(03. Jan. 2018) Frohes neues Jahr!

Letzten Sommer habe ich für meinen großen Zwerg ein Kuschelkissen gestrickt. Es war ein Quadrat, das von der Mitte aus gestrickt wurde. Doch dann fehlte mir die Motivation und die richtige Idee zum Fertigmachen. Ich kaufte Stoff, der zu seinen neuen Vorhängen paßt, schnitt daraus ein Quadrat zu und versäuberte es – doch um das gestrickte mit dem genähten Quadrat zu verbinden, fehlte es an …

Als ich gestern in meiner Kreativwerkstatt aufräumte und längst fällige, lästige Flickarbeiten in Angriff nahm, fiel mir auch das vorbereitete Kissen in die Finger. Ich hatte es total verbuddelt, deshalb fehlt es auch auf meiner UfO-Liste … Doch gestern hatte ich plötzlich alles, was fehlte: Motivation, Biß und Idee und so griff ich zu Nadel und Faden und fing an. Heute wurde es fertig und sein Besitzer ist mehr als glücklich 🙂

Auf dem zweiten Foto siehst Du, wie ich das Quadratt zum Kissen gefaltet habe.

Übrigens habe ich die Bilder absichtlich ohne Filou gemacht. Der hätte das Kissen sonst für sich konfisziert, und das möchte ich meinem Zwerg nicht antun. Aber PSSSST! Nicht Filou verraten! 😉

Die Eckdaten des Projekts:
ohne Anleitung aus der Mitte gestrickt
Sockenwolle von ich-weiß-nicht-wem
Nadelstärke 2,5

2017er FOs – der etwas andere Jahresrückblick

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Wieder ist ein Jahr um und es wird Zeit, auf meine in diesem Jahr fertiggestellten Projekte zu gucken. Ich finde das jedes Jahr wieder spannend und beeindruckend. All dies haben meine Hände erschaffen? Wahnsinn!

Schal für Frau NachbarinReise-SchildiReise-MausMandala MadnessDas Jahr der Schals KorbmusterDas Jahr der Schals Corner to CornerDas Jahr der Schals InternetfundDas Jahr der Schals Brick StitchHandarbeitsbüddel Schmetterlingstuch Das Jahr der Schals V-StichDas Jahr der Schals Noro-SchalDas Jahr der Schals Relief-MöbiusTuch „Mariposa“Tuch „Arke“Das Jahr der Schals Tuch TheaterLulus DeckePrairie ShawlTuch „Lasbelin“HandysockeTuch „Minai“

Das Jahr der Schals: Teil 06 – Dreieckstuch „Theater“

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(17. Nov. 2017) Inzwischen ist das Tuch gewaschen, gespannt, fotografiert und beim Basar-Team abgeliefert. Und hier nun endlich die Fotos des nervigen, langweiligen Tuchs:

Filou ließ es sich natürlich nicht nehmen, zu modeln. Bite entschuldigt das Chaos im Hintergrund. Ich muss dringend unsere Bücherregale durchsortieren – nächstes Jahr 😉

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(17. Jul. 2017) Vor ein paar Tagen, genauer gesagt am 14.07. um 1 Uhr nachts, habe ich die letzte Masche des „Theaters“ abgemascht. Jetzt muss ich nur noch Fäden vernähen, das Schmuckstück waschen und spannen, und schon dürft Ihr es in seiner ganzen Pracht bewundern.

Ich muss ganz ehrlich sagen: Dafür, dass es anfangs so nervig war, wurde es im Laufe der Zeit immer langweiliger. Das Tuch ist glatt rechts gestrickt, und bei nachher bummeligen 500 Maschen pro Reihe ist es einfach nur öde öde öde öde … Ich bin heilfroh, dass ich es endlich von den Nadeln habe und mich wieder kurzweiligeren Projekten zuwenden kann 🙂

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(18. Mai 2017) Dieser Schal bekommt eine andere Form: Statt lang und schmal ist er dreieckig. Und anstatt zu häkeln habe ich gestrickt. Und das kam so:

Nachdem ich den letzten Schal fertig hatte, brauchte ich einfach etwas buntes. Bei der Sichtung meines Stash fand ich Sockenwolle in kräftigen Farben, nämlich blau, rot-violett und neon-gelb. Wow! DAS will ich verarbeiten! Also Häkelnadel geschnappt, Luftmaschen angeschlagen und im Zackenmuster losgelegt. Nach zwei Reihen war aber klar: Das geht gar nicht! Viel zu unruhig!

Ich ribbelte zum ersten Mal.

Nachdem nun klar war, das es mit Häkeln nix wird, habe ich meine Stricknadeln rausgesucht und ein Strickmusterbuch durchforstet nach einem ähnlichen Strickmuster. Was soll ich sagen? Ich wurde fündig! Flugs hatte ich die Maschenanzahl ausgerechnet (52) und angeschlagen. Laut Musterbeschreibung sollte ich erstmal zwei Reihen kraus rechts stricken und erst in der dritten Reihe mit dem Muster beginnen. Gelesen – getan. Am Ende der dritten Reihe habe ich glücklicherweise mal die Maschen gezählt und kam auf 56. Hä? Beim Anschlag verzählt. Okay, nochmal von vorne.

Ich ribbelte zum zweiten Mal.

Diesmal zählte ich den Maschenanschlag von 52 Maschen sicherheitshalber nochmal nach. Und diesmal hatte ich nach der dritten Reihe 54 Maschen. Hä?

Ich ribbelte zum dritten Mal.

Neuer Anschlag. 52 Maschen. Dreimal nachgezählt. Drei Reihen gestrickt – und gestutzt. Ich nehme am Anfang und am Ende jedes Mustersatzes je eine Masche zu, nehme in der Mitte aber nur eine ab. Da stimmt doch was nicht? Bei eingehender Beschäftigung mit dem Musterbuch stolperte ich darüber, das bei der Strickschrift ein Zeichen mehr abgebildet war als bei der ausgeschriebenen Musterbeschreibung, nach der ich mich bislang ausschließlich gerichtet hatte, beschrieben war: Es fehlten der Vermerk von zwei rechts zusammen abgestrickten Maschen. Siehe da, ein Hublipeng! Fehler gefunden!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

Neuer Anschlag, 52 Maschen. Drei Reihen gestrickt, Maschenanzahl stimmt. Nochmal zwei Reihen gestrickt – bäh! Kraus rechts geht bei dem Garn gar nicht!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

In meinem Musterbuch fand ich die Anleitung einer breiten Spitze, die glatt rechts gestrickt wird. Also habe ich wieder gerechnet, angeschlagen, und erstmal fünf Reihen Perlmuster gestrickt, damit sich der Schal nicht einrollt. Danach habe ich glatt rechts weitergemacht. Aber irgendwie sah das auch doof aus.

Ich ribbelte zum fünften Mal.

Inzwischen war es 9 Uhr abends am 14. Mai und ich hatte die Schnauze voll.

Abends im Bett kreisten meine Gedanken weiter um das Garn und welches Muster ich wohl nehmen könnte. Ich hatte ein paar Ideen und entschied mich für eine davon: breite Rippen. Daher schlug ich am 15. Mai morgens wieder meine Maschen an und strickte breite Rippen: Immer im Wechsel 5 Maschen schlicht – 5 Maschen kraus. Jo, das gefiel mir.

Nachdem ich so ca. 4cm gestrickt hatte, hätte ich vor Frust fast in die Tischkante gebissen: Warum bin ich Idiot eigentlich nicht schon eher auf die Idee gekommen, dass sich bei breiten Rippen die äußeren Rippen einrollen, wenn man da nicht auch einen krausen oder Perlrand strickt?

Ich ribbelte zum sechsten Mal.

Nun startete ich mit Plan B: Ein Halstuch sollte es nun werden. Also schlug ich 7 Maschen an, strickte eine Reihe rechts und begann dann mit den Zunahmen und mit dem Verteilen der Maschenmarkierer. Es flutschte auch ganz gut, nur das Muster, das ich stricken wollte, sah doof aus. Ich wollte nämlich ganz schmale Rippen von der Mittelmasche aus zur Kante laufen lassen. Doch durch den ewigen linke Masche-rechte Masche-linke Masche-Wechsel sahen die Maschen mehr wie Leitern aus. Was machte ich also? Richtig:

Ich ribbelte zum siebten Mal.

Jetzt hatte ich die Faxen endgültig dicke: 7 Maschen angeschlagen, eine Reihe rechts, Zunahmen und Maschenmarkierer verteilen und dann ganz schlicht und einfach glatt rechts stricken. Ohne Schnörkel, ohne alles. Und was soll ich sagen? Es lief! Und es sah gut aus! „Endlich ist das Theater vorbei!“ dachte ich.

Bis gestern Abend: In der Judo-Halle strickte ich fröhlich weiter, während mein kleiner Zwerg sich auspowerte. Da ich bereits von früheren Tüchern wußte, dass ich gern mal die eine oder andere Zunahme vergesse, habe ich alle 20 Maschen einen Maschenmarkierer eingefügt als Zählhilfe. Zum Glück! Denn irgendwann stellte ich fest, dass ich tatsächlich am Ende einer Reihe einmal eine Zunahme vergessen habe. Beim Nachforschen sah ich dann auch, dass es bereits vier Reihen zurück lag. Also habe ich erstmal die Stricksachen in mein Körbchen gepackt und mich abends damit beschäftigt, zunächst eine Rettungsleine einzufädeln, dann die Reihen aufzuribbeln (zum achten Mal) und die Maschen wieder auf die Nadel zu pfriemeln. „Echt, das muss ich kein zweites Mal haben“, dachte ich und schwang wieder munter die Nadeln – bis mir kurz vor Ende der Reihe das Seil brach und Maschen von Seil und Nadel rutschten ….

Nein, ich habe nicht geribbelt. Ich habe mit Stopfnadel und Baumwollgarn die Maschen wieder eingesammelt, das Seil getauscht und alle Maschen mühsam wieder auf die Nadeln gepfriemelt. Danach lief es reibungslos – bis jetzt. Allerdings habe ich heute noch nicht gestrickt. Mal gucken …

Ich schätze, jetzt weißt Du auch, warum ich dieses Tuch „Theater“ genannt habe, oder?

Das Jahr der Schals: Teil 07 – Noro-Schal

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(08. Nov. 2017) Ich muss mal Rückstände aufarbeiten …

Also, dieser Schal ist schon etwas länger fertig, hat mich am meisten Nerven gekostet und ich habe erst Anfang der Woche die Fäden vernäht. Und es waren reichlich Fäden, die vernäht werden wollten! Der Schal hat deshalb Nerven gekostet, weil das Noro-Garn und ich nicht kompatibel sind: Ich stricke recht fest und das Garn war der Meinung, laufend nachgeben zu müssen. Anders ausgedrückt: Es riß am laufenden Band. Zwar habe ich beim Fäden vernähen nicht mitgezählt, aber es waren definitiv mehr als doppelt soviel wie normal.

Gebraucht habe ich drei Knäule Noro-Garn in wundervollen Blautönen, die ich mit Nadelstärke 4,0 im schlichten rechts-links-Muster verstrickt habe (also immer im Wechsel eine rechts – eine links und in den Rückreihen wie sie erscheinen). Dadurch sieht er von vorn wie von hinten glatt rechts gestrickt aus, rollt sich aber nicht ein.

Filou findet den Schal richtig „knutschelig“, wie er sich auszudrücken pflegt. Allerdings wollte er sich nicht im Garten ablichten lassen – zu kalt und zu nass, meint er. Daher haben wir uns auf unser Sofa geeinigt. Damit war auch mein verwöhntes Schaf einverstanden.

Schal für Frau Nachbarin

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(07. Feb. 2017) Heute habe ich mich endlich dazu aufgerafft, die Fäden zu vernähen und den Schal zu dämpfen. Nachher geb ich ihn meiner Nachbarin 🙂

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(10. Jan. 2017) Der Schal ist fertig! Heute habe ich ihn abgenadelt und sogar dabei zweimal gebangt, ob der Faden reißt oder nicht. Blöd … ABER ich habe es geschafft und freu mich tierisch. Jetzt muss ich nur noch Fäden vernähen und das gute Stück dämpfen. Fotos gibt es dann 🙂

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(30. Dez. 2016) Seit ein paar Monaten gehe ich zweimal pro Woche mit meiner Nachbarin und ihrem Wüffi (Schäferhund) morgens eine Stunde Gassi. Dabei klönen wir über alles mögliche und freuen uns, dass wir mal raus kommen und ein wenig tratschen können. Muss ja auch mal sein.

Vor ein paar Wochen erzählte Frau Nachbarin, während wir hinter ihrem Wüffi herlatschten, dass sie sich mal einen Schal gestrickt hat, der sich so doof einrollt, und sie fragte mich um Rat, was man dagegen machen könnte. Im weiteren Gesprächsverlauf bestätigte sie mir, dass sie den Schal seinerzeit glatt rechts gestrickt hatte. Ich hielt später Rücksprache mit meiner Mama und mit den Damen von Creawelten und bekam ganz doll viele Tipps, von „rundum Maschen aufnehmen und neuen Rand stricken“ über „mit Reliefmaschen umhäkeln“ und „I-Cord stricken und annähen“ bis hin zu „mir schicken, ich ribbel ihn auf und stricke neu“. Hmmm … damit war ich genauso schlau wie vorher und beschloss daher, mir das Objekt mal näher anzusehen. Frau Nachbarin freute sich über meinen Einsatz und händigte mir das Schmuckstück freudig aus:

schal-fuer-frau-nachbarin-original

Hier habe ich nur die Enden aufeinander gelegt. Scheinbar hatte sie seinerzeit die Nadelstärke gewechselt und ein paar Maschen verloren. Naja, kann passieren. Jedenfalls war das für mich der Auslöser, weshalb ich beschlossen habe, das gute Stück komplett neu zu stricken.

Nun ist es so, dass Frau Nachbarin schon vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen das Handarbeiten aufgeben mußte. Damals war ich in der glücklichen Lage, ihre Wollvorräte erben zu dürfen, worüber ich mich ganz doll gefreut habe. Unter anderem war da ein angefangener brauner Wollpullover bei, der aus reiner Schurwolle gestrickt war. Da das Garn für diesen Pulli alle war, habe ich ihn kurzerhand aufgeribbelt und die Wolle erstmal zur Seite gelegt, bis ich das passende Projekt dafür finde. Wie es der Zufall so will, habe ich mit diesem Schal das Projekt für die Wolle gefunden: Es ist nämlich die gleiche 🙂 Damit habe ich mir erstmal das blöde Geribbelt erspart und konnte gleich losstricken.

schal-fuer-frau-nachbarin-material

Seither ist dieser Schal das einzige, was ich handarbeite. Ich gestehe, es geht schleppend voran. Zwar stricke ich mit Nadelstärke 6,0, also so dick wie noch nie, aber das Garn ist leicht widerspenstig und will nicht ganz so wie ich. Oder vielleicht bin ich durch die Sockenwolle auch etwas verwöhnt. Jedenfalls schaffe ich nicht soviel, wie ich dachte und mir wünschte. Daher sah der Schal am 21.12. erst so aus:

schal-fuer-frau-nachbarin-2016-12-21

Viel ist seither nicht dazu gekommen, obwohl ich am Montag auf dem Weg nach Damp ebenso gestrickt habe wie heute bei meinen Eltern. Aber egal, irgendwann werde ich abketten und ihn meiner Nachbarin übereichen können.

kunterbunter Kinder-Loop

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(30. Dez. 2016) Ich bin hier grad am Aufräumen und habe festgestellt, dass ich die Halswärmer meiner Kinder noch gar nicht vorgestellt habe. Und das geht ja nun gar nicht!

Also, ich hatte im Sommer auf der Kreativmesse in Hamburg ja Wolle gekauft. Unter anderem wanderten 3 Knäule Sockenwolle in meine Tasche, über die sich Pipi Langstumpf bestimmt gefreut hätte: Sie war knallbunt. Als ich sie kaufte, hatte ich ein Halstuch für eine leicht ausgeflippte (aber umso liebenswertere) Freundin im Hinterkopf. Angenadelt habe ich dann aber kein Tuch, sondern einen Schal im klassischen Rippenmuster 2 rechts 2 links. Doch wie Du ja vielleicht weißt: Rippenmuster über eine längere Zeit ist sterbenslangweilig … und so kam es, dass ich mir am Ende des ersten Knäuls probeweise das Gestrickte um den Hals wickelte – und mein großer Zwerg sofort frage: „Mama, ist der für mich?“ … ähm … sicherheitshalber hab ich erstmal noch den kleinen Bruder gefragt, ob ihm das Dingens gefällt, und der sagte auch sofort: „Ja! Ist der für mich?“ …. ähm …

Ich nadelte ab, nähte zusammen und probierte den so entstandenen Loop nochmal. Meine WhatsApp-Freundinnen fragten einstimmig: „Willst Du Dich erwürgen?“ Nö, wollte ich nicht. Also freute mein großer Zwerg sich über seinen neuen Loop und der Lütte musste sich noch ein wenig gedulden, bis seiner fertig war.

Diesmal hat Flocke gemodelt:

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Meine Freundin hat sich übrigens über die Quietscherentchenohrringe, die sie stattdessen bekommen hat, megamäßig gefreut 🙂

Achja, die technischen Daten: pro Loop 100g Regia 4-fädig Color, Farbe 03726, verarbeitet mit Nadelstärke 3,0.