Schlagwort-Archive: Weihnachten

aktuelles Projekt: Weihnachtsdecke

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(12. Feb. 2018) Gestern Abend hatte ich es endlich geschafft und konnte den Faden abschneiden: Die letzte Masche war gehäkelt! Nun darf ich noch die beiden Fäden vernähen und das Deckchen spannen. Dann gibt es auch Fotos 🙂

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(13. Jan. 2018) Nachdem ich vorgestern Abend das „Halata“ soweit fertig bekommen habe, dass ich nur noch Fäden vernähen muss, habe ich kurzentschlossen dieses Deckchen wieder rausgekramt. Wie bereits geschrieben, werde ich es komplett neu anschlagen. Besser gesagt: Ich habe es gestern neu angeschlagen und bin bereits bei Runde 17. Nachdem ich mich wieder an die feinere Nadel (Stärke 1,75) gewöhnt hatte, ging es auch recht fix. Trotzdem wird es noch aweng dauern, bis es fertig ist: Insgesamt sind 60 Runden zu häkeln und in der letzten werden die Zacken gleich mit angehäkelt. Diesbezüglich hatte ich beim ersten Versuch übrigens einen Fehler gemacht: Ich hatte die Anleitung nicht richtig gelesen gehabt und meinte, die Zacken würden einzeln nachträglich angehäkelt werden. In der schriftlichen Beschreibung steht aber drin, dass diese im Zuge der letzten Runde gehäkelt werden – also nix mit Faden abschneiden, neu ansetzen und massenhaft Fäden vernähen. Ja, manchmal ist es von Vorteil, wenn man liest 🙂

Die jetzigen Daten des Projekts:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: eine weiße Kone unbekannter Qualität von der Hamburger Wollfabrik, 4-fädig
Nadelstärke 1,75

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(31. Dez. 2017) Ich habe lange nach dem Garn gesucht und auch in Handarbeitsgeschäften nachgefragt – doch leider ohne Erfolg: Dieses Garn ist nicht mehr erhältlich und ich finde auch beim besten Willen keines, das diesem gleicht. Es gibt immer Unterschiede im Weiß, die (zumindest mir) auffallen würden. Daher bleibt mir nur eines übrig: Dieses Deckchen ad acta zu legen und mit neuem Garn neu anzunadeln. Da ich es unbedingt haben will, bleibt es auf meiner UfO-Liste.

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(29. Sep. 2016) Anfang des Jahres habe ich mir gaaanz fest vorgenommen, mich dieses Jahr primär um zwei Dinge zu kümmern:

  1. für Weihnachten handarbeiten, also häkeln und stricken
  2. meinen Stash abbauen

Ehrlich gesagt, mir ist beides nicht wirklich gelungen. Aber dieses Projekt habe ich Anfang des Jahres angefangen und es wäre auch fertig, wenn … ja, wenn mir nicht auf den letzten Runden das Garn ausgegangen wäre. Blöderweise ist es schon was älter und nicht leicht zu bekommen. Und in meinem Stash ist auch nix, was dazu paßt. Doch hier nun erstmal die Bilder:

 

Ich geh dann mal weiter aufräumen. Mal gucken, was ich sonst noch so finde.

Achja, die Eckdaten für dieses Projekt:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: Madeira Larissa 10
Nadelstärke 1,25

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Weihnachtsbaum 2017

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(27. Dez. 2017) Tja, soweit zum Plan. Wie heißt es doch so schön? „Wenn der Mensch Pläne macht, fällt das Schicksal lachend vom Stuhl.“ So war es auch mit diesem Projekt: Wir haben fast gar nicht gebastelt. Mit ach und krach haben wir eine Handvoll Fröbelsterne gemacht, damit der Baum nicht völlig nackt rumsteht.

Am 23. Dezember sah er so aus:

Traurig, gell?

Glücklicherweise fanden wir beim Raussuchen des Baumschmucks und beim Aufräumen der Kinderzimmer noch den einen oder anderen Fröbelstern vom letzten Jahr, so dass der fertig geschmückte Baum dann so erstrahlte:

Mal gucken, ob dieses Projekt nächstes Jahr ein Revival erlebt und ob es dann besser klappt.

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(27. Nov. 2017) Ja, Du liest richtig: Eines meiner aktuellen Projekte ist unser diesjähriger Weihnachtsbaum. Und genau genommen ist es nicht MEIN Projekt, sondern UNSERES. Der Plan sieht nämlich wie folgt aus:

Ganz entgegen meiner/unserer bisherigen Gewohnheit wurde unser Baum dieses Jahr nicht erst am 24.12. aufgebaut, sondern bereits vorgestern. Ich habe schon die Lichterkette reingefriemelt (aber den Stecker noch nicht in der Steckdose) und nun steht er da in seiner ganzen Pracht – und friert, weil er noch nackt ist. Doch das soll sich in den nächsten Wochen ändern, denn dieses Jahr möchte ich mit meinen Jungs ganz viel basteln, und zwar primär Baumschmuck. Und alles, was fertig gebastelt ist, bekommt gleich ein Band verpaßt und wird in den Baum gehängt. Auf diese Weise wird der Baum im Laufe der Adventszeit immer voller und für uns ist es ein Anreiz, doch öfters mal zu Papier, Schere und Klebstoff zu greifen und bei Weihnachtsmusik und Plätzchen kreativ zu werden. Basteln gehört zur Adventszeit dazu, und leider ist es bei mir in den letzten Jahren meist zu kurz gekommen. Der „mahnende“ Weihnachtsbaum soll mir nun dabei helfen, dies zu ändern. Ob es klappt? Ich weiß es nicht. Aber ich halte Dich auf dem Laufenden 🙂

Sternendecke

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(24. Dez. 2016) Die Decke ist fertig und gespannt – und die Wellen sind weg. Ätschibätsch, Filou! Ich hatte man doch recht! Filou und Lulu haben sie nach dem Spannen auch kritisch beäugt und (wiederwillig) für gut befunden. Und nun liegt das Schmuckstück unter unserem Tannenbaum und strahlt 🙂

Den Baum haben übrigens meine Zwerge geschmückt. Nur bei den hängenden Ketten habe ich geholfen. Weihnachten kann kommen 🙂

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(29. Sep. 2016) Filou (entsetzter Blick): „Mama, das tut sich wellen!“

ich (beruhigend): „Ich weiß. Das bekomm ich mit spannen aber weg.“

Filou (überzeugter Blick und ebensolches Nicken): „Nein, das tust Du nich! Ich weiß das! Ich tu mich mit Wolle auskennen!“

ich (immer noch ruhig): „Filou, ich weiß, dass Du ein Schaf bist. Aber ich bin mir sicher, ich bekomm die Wellen weg, wenn ich das fertige Teil spanne.“

Filou (immer noch sehr von sich überzeugt guckend): „Nein, tust Du nich! Da binst ich mich ganz sicher. Jawoll. Das wird nicht glatt und kann nich unterm Tannbaum liegen tun, weil das sieht dann doof aus. Das ist die Kuscheldecke für Dein schwarzes Lieblingsschaf.“

ich (Tränen lachend): „…“

20160928_185825

Nein, das ist natürlich nicht Filous neue Decke. Und Flockes auch nicht, nur um das mal klar zu stellen. Das ist und bleibt unsere Tannenbaumdecke. Leider ist mir in der letzten Runde das Garn ausgegangen, aber glücklicherweise ist es noch lieferbar und die Bestellung geht heute noch raus. Fertig wird das Schmuckstück ca. 150cm im Durchmesser haben.

ABER was mich am meisten ärgert: Als nur noch 19 Runden fehlten habe ich festgestellt, dass ich in Runde 4 einen folgenschweren Fehler gemacht habe – und deshalb hat meine Decke elf Zacken statt zwölf. Und deshalb wellt sie sich auch. Ärgerlich. Sehr ärgerlich. Aber fast alles aufribbeln hatte ich auch keine Lust, zumal ich sie ja (hoffentlich) durch Spannen glatt bekomme.

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(14. Sep. 2016) Bei rund 30 Grad im Schatten grenzt es an Wahnsinn, eine Schurwolldecke mit Nadelstärke 4,0 häkeln zu wollen, die groß genug ist, um zumindest die Oberschenkel zu wärmen. Daher hat sie grad Pause bis die Temperaturen wieder erträglicher geworden sind. Im Gegensatz zu meinem Eisbären mag ich es nämlich nicht so warm …

Zur Zeit hat die Decke einen Durchmesser von ca. 90cm und sieht ungefähr so aus:

20160809_104850

Das Foto ist nicht taufrisch. Der weiße Streifen ist vollständig und von dem nächsten grünen ist die erste Runde auch schon fertig. Ich habe aber, ehrlich gesagt, grad keine Lust, das Ding auszubreiten und zu knipsen. Das mach ich nächstes Mal wieder 🙂

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(27. Jul. 2016) Vorgestern habe ich mich an eine Tannenbaumdecke gewagt. Für alle, die nicht wissen, was ich damit meine: eine schöne Decke, die in der Weihnachtszeit unterm Tannenbaum (außerhalb Hamburgs: unterm Weihnachtsbaum) liegen tut. Das Garn dafür hab ich schon seit Anfang des Jahres liegen, vorgestern hab ich es rausgekramt und diese Sternendecke mit Nadelstärke 4,0 angenadelt. Gestern sah das Schmuckstück so aus:

20160727_082446

Fällt Dir was auf? Richtig! Es wellt sich, und zwar nicht zu knapp. Muss ich nicht haben … Also habe ich mich gestern auf die Suche nach einer anderen Anleitung gemacht und bin auch fündig geworden. Es geht also wieder von vorne los …

mein „kreativstes“ Weihnachtsgeschenk

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Der beste Ehemann von allen, nämlich meiner!, hat mir zu Weihnachten eine seeehr große Freude gemacht. Denn nicht nur, dass er meinen Schleppi repariert hat (vor ein paar Wochen ist die Festplatte gekräscht) und nicht nur, dass ich endlich wieder einen vernünftigen Knipsografen habe (mein alter hat Anfang November gemeint, er könnte aus jedem Motiv moderne Kunst machen), nein, er hat auch meine Weihnachts- und Stickleidenschaft bedient. Und zwar hiermit:

2013-12-24 - mein Geschenk

Mädels, Ihr dürft neidisch werden 😉

Nun muss ich „nur noch“ meine UfOs soweit abbauen, dass auch wieder Zeit und Muße zum Sticken da ist.

Wichtelprojekt 2013

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Im September diesen Jahres haben ein paar Bloggerinnen und ich abgemacht, daß wir wichteln. Dazu haben wir folgende Regeln aufgestellt:

Festlegung des Themas

„12 Days of Christmas“, ein irisch-schottisches Weihnachtslied (Text ist hier)

Bedeutung der Tage

Wikipedia hat einen Artikel zu dem Lied, in dem die Bedeutung der einzelnen Geschenke kurz beschrieben wird.

Auslosung der Tage

ausgelost durch eine Teilnehmerin am 30. September

Der kreative Prozess

Jede werkelt für sich und freut sich auf die Gesichter der anderen beim Auspacken. Um Hilfe darf natürlich gebeten werden, ist doch klar, oder?

Verpackung

Jeden Tag einzeln einpacken und mit der entsprechenden Nummer versehen. Alle Tage für einen Empfänger in einen Karton und als Paket oder Päckchen abschicken.

Eintreffen der Pakete bei den Empfängern

auf jeden Fall vor Weihnachten

Auspacken der Pakete

Da wir hier ja Weihnachtswichteln machen und der erste Tag des Liedes traditionell der 25.12. ist, wäre es doch schön, wenn wir die Pakete unterm Weihnachtsbaum (wer hat) öffnen würden, oder?

Veröffentlichung der Tage

  1. Im Vorwege wird für jeden Tag ein Auspack-Post eröffnet, den jede mit eigenen Fotos und Texten ergänzen kann.
  2. Jeder Empfänger macht vielleicht ein Foto von seinem Tagespäckchen vorm, während (?) und nach dem Auspacken, lädt es hoch und schreibt ein paar Worte dazu (gefreut, überrascht, ganz doof …)
  3. Jede Kreative schreibt einen eigenen Artikel über das Making Off ihrer Tage, eines pro Tagespäckcheninhalt. Um uns die Überraschung nicht zu verderben, sollten diese Making Offs erst an dem entsprechenden Tag veröffentlicht werden, also „Making Off – Ein Rebhuhn im Birnenbaum“ am 25.12., und jede veröffentlicht dieses Making Off bitte auf ihrem eigenen Blog. Dann können Eure anderen Follower wenigstens neidisch sein, weil sie sowas tolles nicht von Euch bekommen 😉

Bei der Auslosung habe ich das Rebhuhn im Birnbaum (Tag 1), die fünf goldenen Ringe (Tag 5) und die sieben Schwäne (Tag 7) zugelost bekommen. Und damit ging für mich das Grübeln los: Wie setze ich diese Tage am besten um? Es war zwar im Vorwege gesagt worden, daß es vielleicht reichen würde, wenn ich z.B. insgesamt sieben Schwäne produziere und diese dann unter den vier Ladys aufteile. Ganz ehrlich? Nicht meins. Ich finde es irgendwie … doof. Okay, bei den weiteren Tagen kann ich es nachvollziehen, aber ich habe ja (glücklicherweise) keine hohen Nummern zugelost bekommen, also bekommt jede Teilnehmerin von mir jeden Tag vollständig, also jede bekommt ein Rebhuhn auf ’nem Birnbaum, fünf goldene Ringe und sieben Schwäne. Umgerechnet muß/darf ich also 3 Rebhühner auf Birnbäumen, 20 goldene Ringe und 28 Schwäne herstellen. Uff!

Inzwischen hatte ich die eine oder andere Idee und habe angefangen zu werkeln. Laßt Euch überraschen, was dabei rauskommt. Ich bin’s auch 😉

Hier eine blogübergreifende Übersicht über die Projekt-Posts der einzelnen Tage:

25.12. – a partridge in a pear treeStickeule

26.12. – Two turtle dovesStickeule

27.12. – Three French hensAsuka, Kreativeule

28.12. – Four calling birdsLaiza

29.12. – Five gold ringsKreativeule

30.12. – Six geese a-layingLaiza, Kreativeule

31.12. – Seven swans a-swimmingAsuka

01.01. – Eight maids a-milking – Asuka

02.01. – Nine ladies dancingKreativeule

03.01. – Ten lords a-leapingStickeule

04.01. – Eleven pipers pipingAsuka

05.01. – Twelve drummers drummingLaiza

Ich habe lange lange gegrübelt und schon relativ bald eine Lösung für die sieben Schwäne gefunden. Und nach weiterem Grübeln fand ich auch Lösungen für die fünf goldenen Ringe und für das Rebhuhn im Birnbaum, aber dann … dann lief mir die Zeit davon. Die Schwäne warteten nur noch auf das finale Zusammensetzen, aber das Rebhuhn und die Ringe waren noch nicht mal angefangen, und es war schon November … es ging nicht. Mit großem Bedauern stieg ich aus der Wichtelaktion aus.

Trotzdem möchte ich meinen Wichtelinnen eine kleine Freude machen, und dafür brauche ich die Hilfe meiner werten Leserschaft:

Bitte bitte guckt Euch die Werke der Damen an. Ihr findet sie auf den Blogs von Asuka, Laiza, Kreativeule und  Stickeule, und bewundert ihre Kreativität. Die vier haben es wirklich verdient, da sie sich unheimlich ins Zeug gelegt und auch meine drei Tage mit übernommen haben. Und wenn etwas dabei ist, was Euch gefällt, dann gibt es da so tolle Funktionen wie den „Gefällt mir“-Stern und, für das ganz große Lob, sogar eine Möglichkeit, Kommentare abzugeben. Bitte macht reichlich davon Gebrauch. Die vier würden sich sicherlich freuen.

Nun wünsche ich allen meinen Lesern viel Spaß beim Stöbern, Lesen und neidisch werden 😉

Alles Liebe,

Eure Smoky