aktuelles Projekt: Mariposa

Standard

(18. Jul. 2017) So sieht mein Mariposa am Ende des ersten Teils des CALs aus:

Es gefällt mir, auch von den Farben her (die hier nicht so gut rüber kommen). Allerdings finde ich es doch etwas fest, so dass ich am überlegen bin, ob ich es nicht doch nochmal aufribbel und mit einer größeren Nadel häkel. NOCH ist der Aufwand überschaubar. Aber wenn übermorgen der 2. Teil der Anleitung rausgegeben wird, sollte ich es entschieden haben …

*****

(17. Jul. 2017) Noch ein CAL, an dem ich nicht vorbei gehen konnte: „Mariposa“ von Jasmin Räsänen alias „Morben Design“. Sie hat schon viele wunderschöne Tücher entworfen, daher bin ich mir sicher, dass mir „Mariposa“ gefallen wird, wenn es fertig ist. Die Anleitung gibt es zur Zeit in ihrer Facebook-Gruppe.

Verhäkeln werde ich einen ResteRappel UNIKAT von Rappelbobbel, 3-fädig mit 1000m Lauflänge (hoffentlich reicht das …)

Auch hier gibt es erst Fotos, wenn ich was zu zeigen habe 😉

aktuelles Projekt: Arke

Standard

(17.  Jul. 2017) Ich habe mich von einem CAL einfangen lassen. Nachdem ich mit meiner letzten CAL-Teilnahme (einem Weihnachtsdeckchen) nicht wirklich glücklich war, hatte ich mir seinerzeit ganz fest vorgenommen, an keinem CAL mehr teilzunehmen – schon gar nicht an einem Mystery-CAL, wo man vorher nicht weiß, was hinterher rauskommt.

Und dann kam „Arke“ von Maschenzähler …

Zur Anleitung geht es hier. Als Garn habe ich mir einen Muttertagsbobbel 2017 von 100Farbspiele ausgesucht, das „Gänseblümchen“ in 4-fach, 900m Lauflänge.

Fotos gibt es, wenn ich den ersten Anleitungsteil fertig habe.

Kinners, is‘ datt aufregend 😀

Das Jahr der Schals: Teil 06 – Dreieckstuch „Theater“

Standard

(17. Jul. 2017) Vor ein paar Tagen, genauer gesagt am 14.07. um 1 Uhr nachts, habe ich die letzte Masche des „Theaters“ abgemascht. Jetzt muss ich nur noch Fäden vernähen, das Schmuckstück waschen und spannen, und schon dürft Ihr es in seiner ganzen Pracht bewundern.

Ich muss ganz ehrlich sagen: Dafür, dass es anfangs so nervig war, wurde es im Laufe der Zeit immer langweiliger. Das Tuch ist glatt rechts gestrickt, und bei nachher bummeligen 500 Maschen pro Reihe ist es einfach nur öde öde öde öde … Ich bin heilfroh, dass ich es endlich von den Nadeln habe und mich wieder kurzweiligeren Projekten zuwenden kann 🙂

*****

(18. Mai 2017) Dieser Schal bekommt eine andere Form: Statt lang und schmal ist er dreieckig. Und anstatt zu häkeln habe ich gestrickt. Und das kam so:

Nachdem ich den letzten Schal fertig hatte, brauchte ich einfach etwas buntes. Bei der Sichtung meines Stash fand ich Sockenwolle in kräftigen Farben, nämlich blau, rot-violett und neon-gelb. Wow! DAS will ich verarbeiten! Also Häkelnadel geschnappt, Luftmaschen angeschlagen und im Zackenmuster losgelegt. Nach zwei Reihen war aber klar: Das geht gar nicht! Viel zu unruhig!

Ich ribbelte zum ersten Mal.

Nachdem nun klar war, das es mit Häkeln nix wird, habe ich meine Stricknadeln rausgesucht und ein Strickmusterbuch durchforstet nach einem ähnlichen Strickmuster. Was soll ich sagen? Ich wurde fündig! Flugs hatte ich die Maschenanzahl ausgerechnet (52) und angeschlagen. Laut Musterbeschreibung sollte ich erstmal zwei Reihen kraus rechts stricken und erst in der dritten Reihe mit dem Muster beginnen. Gelesen – getan. Am Ende der dritten Reihe habe ich glücklicherweise mal die Maschen gezählt und kam auf 56. Hä? Beim Anschlag verzählt. Okay, nochmal von vorne.

Ich ribbelte zum zweiten Mal.

Diesmal zählte ich den Maschenanschlag von 52 Maschen sicherheitshalber nochmal nach. Und diesmal hatte ich nach der dritten Reihe 54 Maschen. Hä?

Ich ribbelte zum dritten Mal.

Neuer Anschlag. 52 Maschen. Dreimal nachgezählt. Drei Reihen gestrickt – und gestutzt. Ich nehme am Anfang und am Ende jedes Mustersatzes je eine Masche zu, nehme in der Mitte aber nur eine ab. Da stimmt doch was nicht? Bei eingehender Beschäftigung mit dem Musterbuch stolperte ich darüber, das bei der Strickschrift ein Zeichen mehr abgebildet war als bei der ausgeschriebenen Musterbeschreibung, nach der ich mich bislang ausschließlich gerichtet hatte, beschrieben war: Es fehlten der Vermerk von zwei rechts zusammen abgestrickten Maschen. Siehe da, ein Hublipeng! Fehler gefunden!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

Neuer Anschlag, 52 Maschen. Drei Reihen gestrickt, Maschenanzahl stimmt. Nochmal zwei Reihen gestrickt – bäh! Kraus rechts geht bei dem Garn gar nicht!

Ich ribbelte zum vierten Mal.

In meinem Musterbuch fand ich die Anleitung einer breiten Spitze, die glatt rechts gestrickt wird. Also habe ich wieder gerechnet, angeschlagen, und erstmal fünf Reihen Perlmuster gestrickt, damit sich der Schal nicht einrollt. Danach habe ich glatt rechts weitergemacht. Aber irgendwie sah das auch doof aus.

Ich ribbelte zum fünften Mal.

Inzwischen war es 9 Uhr abends am 14. Mai und ich hatte die Schnauze voll.

Abends im Bett kreisten meine Gedanken weiter um das Garn und welches Muster ich wohl nehmen könnte. Ich hatte ein paar Ideen und entschied mich für eine davon: breite Rippen. Daher schlug ich am 15. Mai morgens wieder meine Maschen an und strickte breite Rippen: Immer im Wechsel 5 Maschen schlicht – 5 Maschen kraus. Jo, das gefiel mir.

Nachdem ich so ca. 4cm gestrickt hatte, hätte ich vor Frust fast in die Tischkante gebissen: Warum bin ich Idiot eigentlich nicht schon eher auf die Idee gekommen, dass sich bei breiten Rippen die äußeren Rippen einrollen, wenn man da nicht auch einen krausen oder Perlrand strickt?

Ich ribbelte zum sechsten Mal.

Nun startete ich mit Plan B: Ein Halstuch sollte es nun werden. Also schlug ich 7 Maschen an, strickte eine Reihe rechts und begann dann mit den Zunahmen und mit dem Verteilen der Maschenmarkierer. Es flutschte auch ganz gut, nur das Muster, das ich stricken wollte, sah doof aus. Ich wollte nämlich ganz schmale Rippen von der Mittelmasche aus zur Kante laufen lassen. Doch durch den ewigen linke Masche-rechte Masche-linke Masche-Wechsel sahen die Maschen mehr wie Leitern aus. Was machte ich also? Richtig:

Ich ribbelte zum siebten Mal.

Jetzt hatte ich die Faxen endgültig dicke: 7 Maschen angeschlagen, eine Reihe rechts, Zunahmen und Maschenmarkierer verteilen und dann ganz schlicht und einfach glatt rechts stricken. Ohne Schnörkel, ohne alles. Und was soll ich sagen? Es lief! Und es sah gut aus! „Endlich ist das Theater vorbei!“ dachte ich.

Bis gestern Abend: In der Judo-Halle strickte ich fröhlich weiter, während mein kleiner Zwerg sich auspowerte. Da ich bereits von früheren Tüchern wußte, dass ich gern mal die eine oder andere Zunahme vergesse, habe ich alle 20 Maschen einen Maschenmarkierer eingefügt als Zählhilfe. Zum Glück! Denn irgendwann stellte ich fest, dass ich tatsächlich am Ende einer Reihe einmal eine Zunahme vergessen habe. Beim Nachforschen sah ich dann auch, dass es bereits vier Reihen zurück lag. Also habe ich erstmal die Stricksachen in mein Körbchen gepackt und mich abends damit beschäftigt, zunächst eine Rettungsleine einzufädeln, dann die Reihen aufzuribbeln (zum achten Mal) und die Maschen wieder auf die Nadel zu pfriemeln. „Echt, das muss ich kein zweites Mal haben“, dachte ich und schwang wieder munter die Nadeln – bis mir kurz vor Ende der Reihe das Seil brach und Maschen von Seil und Nadel rutschten ….

Nein, ich habe nicht geribbelt. Ich habe mit Stopfnadel und Baumwollgarn die Maschen wieder eingesammelt, das Seil getauscht und alle Maschen mühsam wieder auf die Nadeln gepfriemelt. Danach lief es reibungslos – bis jetzt. Allerdings habe ich heute noch nicht gestrickt. Mal gucken …

Ich schätze, jetzt weißt Du auch, warum ich dieses Tuch „Theater“ genannt habe, oder?

Das Jahr der Schals: Teil 05 – V-Stich

Standard

(13. Mai 2017) Dieser Schal hatte es in sich. Das lag allerdings nicht am Muster (der V-Stich ist tatsächlich total easy) oder am häufigen Farbwechsel (dieser machte die Arbeit kurzweiliger), sondern an dem lebhaften Braun als Hauptfarbe. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Teufel mich seinerzeit geritten hat, diese fröhliche Farbe zu kaufen. Aber nun hab ich sie und nun will sie auch verarbeitet werden. Nach bummeligen zwei Wochen oder so habe ich es endlich geschafft und der fünfte Schal für den Adventsbasar unserer Kirchengemeinde ist fertig:

Wie man an Filous begeistertem Gesichtsausdruck unschwer erkennen kann, war auch das ein hartes Stück Arbeit: Wie überzeugt frau ein schwarzes Schaf, dass es einen braunen Schal modeln soll – obwohl das Schaf in dieser Beziehung absolut old fashioned ist? „Schwarz und braun geht gar nicht!“ blökte er im Brustton der Überzeugung. Zum Glück gelang es mir, an seine Professionalität zu appelieren und ihn zu überzeugen, dass er seine Fans einfach nicht enttäuschen kann. So ließ er sich den Schal mit Todesverachtung anlegen (und flüchtete im Laufschritt, als er ihn wieder los war).

Die Eckdaten des Schals:
Sockenwolle von Regia in drei Farben
Nadelstärke 2,0

Schmetterlingstuch

Standard

(01. Mai 2017) Tag der Arbeit – und ich arbeite 🙂 Nachdem ich nach dem Frühstück die Waschmaschine angeschmissen habe, habe ich mein neuestes Tuch von den Stecknadeln befreit, die es die letzten zwei Tage an Ort und Stelle gehalten haben. Damit ist es nicht nur fertig gehäkelt, sondern auch ausgehfein 🙂

Nachdem ich ja vier Schals in Folge gehäkelt hatte, habe ich mich mit einem Projekt für mich selbst „belohnt“. Bereits im letzten Sommer habe ich auf der Kreativ-Messe in Hamburg einen bunten Bobbel gekaut, der von der Wicklerin „Candy“ getauft worden war. Ein Schmuckstück, sage ich Dir! Der MUSSTE einfach mit, auch wenn mein Budget bereits kräftig überschritten war.

Lange Zeit hat Candy mir verschwiegen, was sie werden möchte. Doch dann sah ich auf Facebook in irgendeiner Handarbeitsgruppe ein Tuch und wußte: „Das ist es!“ Nun mussten halt nur noch die Schals soweit fertig werden, dass ich loslegen konnte. Am 20. April war es soweit und ich holte den Bobbel, die Anleitung und meine 3,0-Nadel raus und fing an. Kinners, hat das Spaß gemacht! Das tat richtig gut! Und daher verwunderte es mich nicht wirklich, dass ich bereits eine Woche später die letzten Fäden vernäht habe. Und da soweiso wieder eine Wollwäsche anstand, wanderte das Tüchlein gleich mit in die Maschine und ließ sich anschließend anstandslos spannen. Und so sieht es nun aus:

 

Hier nochmal die Eckdaten:
Anleitung „Butterfly Stitch Prayer Shawl“ von Ravelry (auf deutsch)
Garn von by nj-ka, verarbeitet mit Nadelstärke 3,0

By the way: Diesmal hat Filou sich nicht an den „Mädchenfarben“ gestört. Er meinte, Schmetterlinge müssen bunt sein! Und er hat mich angeknurrt, als ich ihm das Tuch abnahm, um es im Apfelbaum zu fotografieren … Ein größeres Kompliment gibt es wohl nicht, oder?